Container stehen leer Flüchtlingssiedlung „Dorf Edewecht“ wird zum Teil verkauft
Im Ammerland wurde für Flüchtlinge aus der Ukraine ein großes Containerdorf aufgebaut. Doch die Container blieben ungenutzt, nun reagiert die Verwaltung.
Westerstede - Der Landkreis Ammerland bietet einen Teil des „Dorfes Edewecht“ zum Verkauf an. Ursprünglich war geplant, in dem Containerdorf Flüchtlinge aus der Ukraine unterzubringen. Doch die vom Land angekündigten zusätzlichen Schutzsuchenden sind nicht gekommen – und offenbar rechnet der Landkreis zunächst auch nicht mehr damit.
Gleichwohl sollen laut Medienberichten einige der Anlagen auf dem Gelände einer ehemaligen Baumschule für die Unterbringung von ukrainischen Flüchtlingen weiter vorgehalten werden.
Bislang keine Gebote
Angeboten werden laut einer Mitteilung aus dem Kreishaus nun drei der Containeranlagen mit jeweils 35 Containern. Sie werden online über „Zoll-Auktion, das Auktionshaus von Bund, Ländern und Gemeinden versteigert.
Zum Angebot geht es hier https://link.zgo.de/container. Das Eingangsgebot liegt bei jeweils 381.000 Euro. Die Auktion läuft noch einige Tage. Bis Dienstagabend gab es kein Gebot. Jeder Wohncontainer hat den Angaben nach eine Grundausstattung für vier Personen, jeder Block einen Gemeinschaftsraum, Küchen und sanitäre Anlagen.