ID.7 Tourer aus Emden  VW zeigt Nachfolger des Passat Kombi

Martin Teschke
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Von Martin Teschke
| 30.10.2023 12:20 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Noch ist er getarnt: Vom nächsten Jahr an soll der ID.7 Tourer in Emden vom Band laufen. Foto: Volkswagen AG
Noch ist er getarnt: Vom nächsten Jahr an soll der ID.7 Tourer in Emden vom Band laufen. Foto: Volkswagen AG
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Der Volkswagen-Konzern hat sich lange Zeit gelassen, mit dem vollelektrischen Nachfolger des beliebten Passat Variant aus Emden. Nun gibt es erste offizielle Bilder.

Emden - Der Passat Variant ist wohl der größte Erfolgsbringer für das Volkswagen-Werk in Emden. Entsprechend groß war die Spannung, wie der neue vollelektrische ID.7 in der Kombi-Version wohl aussehen würde – also der Nachfolger des Passat in Kombi-Version. Am Montag sind zumindest erste Bilder veröffentlicht worden.

Natürlich ist bei dem ID.7 Tourer, so der neue Name, alles elektrisch und damit auch alles anders. Die Form erinnert allerdings schon stark an den guten alten Passat Variant. Der wird in Emden noch bis zum Frühjahr nächsten Jahres weiter gebaut. Dann ist Schluss mit dem Bewährten. Die Produktion des Passat wandert dann ins slowakische Bratislava.

So sieht das Steilheck des ID.7 Tourer aus. Foto: Volkswagen AG
So sieht das Steilheck des ID.7 Tourer aus. Foto: Volkswagen AG

Großer Kofferraum

Nach den Absatzschwierigkeiten des in Emden produzierten ID.4 ruhen nun bekanntlich alle Hoffnungen auf dem ID.7. Die Limousine dieses Typs läuft in Emden bereits in kleiner Stückzahl vom Band. Wann genau die Serienproduktion für den ID.7 Tourer starten soll, ist offiziell noch nicht bekannt. Je eher, desto besser – möchte man hoffen.

Punkten will der ID.7 Tourer genau wie sein Verbrenner-Vorgänger mit der Größe des Kofferraums. Seien fünf Personen an Bord, könne ein Kofferraumvolumen von bis zu 545 Litern zur Verfügung stehen – beladen bis zur Höhe der Rücksitzlehne, teilte der Wolfsburger Konzern am Montag mit. Werde die Rücksitzlehne umgeklappt, könne das Volumen des fast zwei Meter langen Laderaums auf bis zu 1714 Liter steigen.

Ganz schön viel PS

Zudem wirbt VW mit der Reichweite des Fahrzeugs, ohne sich allerdings auf konkrete Zahlen festnageln zu lassen. Eine aerodynamische Karosserie sei die beste Basis für hohe Reichweiten, heißt es lediglich. So sei die bereits vorgestellte und derzeit in Europa startende ID.7 Limousine mit einem CW-Wert von 0,23 ein „extrem aerodynamischer Volkswagen“. Auf dem nahezu gleichen Level liege der CW-Wert des ID.7 Tourer: 0,24. Für Autofans: Umgerechnet verfügt der ID.7 Pro, also die beste Variante, über 286 PS.

In seiner stärksten Batterie-Variante soll der ID.7 Pro S eine Reichweite von bis zu 700 Kilometern haben. Zu haben ist der normale ID.7 ab 57.000 Euro. Wie viel der ID.7 Tourer kostet, ist noch nicht klar.

An guten Tagen laufen in Emden derzeit etwa 300 E-Autos und 500 Verbrenner pro Tag vom Band. 8000 bis 9000 Mitarbeiter sind in Emden beschäftigt – je nachdem ob man die Werksleitung oder den Betriebsrat fragt.

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