Auricher Heimsieg Kuksa als starker Rückhalt und Reshöft als Top-Torschütze
Die Drittliga-Handballer des OHV Aurich gewannen vor 950 Zuschauern mit 30:28 gegen Ahlen. OHV-Keeper Edgars Kuksa glänzte mit seinen Paraden, Youngster Reshöft mit seinen Toren.
Aurich - Vor 950 Zuschauern in der Auricher Sparkassen-Arena gewannen die Handballer des OHV Aurich das Heimspiel der dritten Liga, Staffel Nord-West, gegen die Ahlener SG knapp, aber verdient mit 30:28 Toren. Bereits zum Seitenwechsel hatte das Team von Trainer Pedro Alvarez mit 14:13 Treffern vorne gelegen. Nach diesem Sieg kletterten die Auricher vom zehnten auf den achten Tabellenplatz. Überragende Spieler beim OHV waren Torhüter Edgars Kuksa mit 17 gelungenen Paraden und Jorit Reshöft, der zwölf Tore erzielte und auch in der Abwehr eine Superleistung bot.
„Vielen Dank an Eddy Kuksa, er hat uns im Spiel gehalten! Unser Sieg ist auch verdient, die Mannschaft hat ein gutes Spiel gezeigt“, zog Aurichs Teammanager Ewald Meyer Bilanz. Am nächsten Samstag um 19 Uhr kommt zum zweiten von drei Heimbegegnungen nacheinander GSV Eintracht Baunatal nach Aurich.
Erstes Tor nach 54 Sekunden
Mit enorm viel Tempo begann die Partie gegen den vielfachen Konkurrenten aus dem Münsterland. Schon nach 54 Sekunden zappelte der Ball nach einem Wurf von Wilke de Buhr im Ahlener Netz. Davor hatte Schlussmann Kuksa schon den ersten Angriff der Gäste abgewehrt und einen langen Pass auf de Buhr gespielt. Aurichs Abwehr ließ weiterhin kaum etwa zu. Nach einem geblockten Ball erhöhte Evgeny Vorontsov auf 2:0 und kurz darauf ließ Rostyvlas Polishchuk das 3:0 folgen.
Die Auricher Fans waren begeistert. Doch dann ließ die Konzentration in der Deckung des OHV etwas nach, die Gäste glichen zum 5:5 aus. Mit einem Gegenstoß antwortete dann Reshöft zur 6:5-Führung der Auricher. Gleich viermal nacheinander blieb Aurichs Keeper Kuksa dann Sieger gegen die Würfe der Ahlener. Da spielte es am Ende auch keine Rolle, dass drei seiner langen Bälle über das gesamte Spielfeld zu kurz gerieten. Zweimal hatten die Ostfriesen noch Pech im Abschluss: Polishchuk und auch Ryuga Fujita trafen nur den Innenpfosten. Dafür parierte Torhüter Kuksa sensationell gegen Ahlens Jan Holtmann, der nur sechs Meter vor ihm frei zum Wurf kam. Ahlen konnte nach einigen Fehlern im Auricher Angriff zwar noch zum 13:13 ausgleichen, doch Marcell Hegyi schaffte in letzter Sekunde noch das 14:13 zur Pause.