Hamburg  iPhone 15 Pro: Nutzer beschweren sich über heiße Geräte – so reagiert Apple

Mark Otten
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Von Mark Otten
| 01.10.2023 11:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im iPhone 15 Pro setzt Apple erstmals auf ein Gehäuse aus Titan. Foto: imago images/Dean Pictures
Im iPhone 15 Pro setzt Apple erstmals auf ein Gehäuse aus Titan. Foto: imago images/Dean Pictures
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Mehrere Nutzer des neuen iPhone 15 Pro melden, dass das Smartphone beim Laden und im Betrieb ein Hitzeproblem hat – und verdächtigen das stark beworbene Titan-Gehäuse. Apple sieht das anders.

Apple setzt im gerade erschienenen iPhone 15 Pro erstmals auf ein Gehäuse aus Titan statt Edelstahl. Dadurch bekommt das Smartphone nicht nur eine neue Optik, es wird auch rund zehn Prozent leichter und soll dennoch robust sein.

Unter anderem die US-Medien „The Wall Street Journal“ und „Bloomberg“ berichten jedoch von mehreren Kunden, die Probleme mit den neuen Pro-iPhones haben.

Die Geräte würden sich beim Aufladen und unter Last – etwa beim Spielen aufwendiger Games – stark erwärmen. Einige iPhone-Besitzer meldeten das Verhalten auch beim Verwenden der Apps von Instagram oder Uber. Es sei unangenehm, das Smartphone in der Hand zu halten. Außerdem würde in der Folge der Akku schnell an Ladung verlieren. Wie viele Nutzer betroffen sind, ist nicht bekannt.

Ist ausgerechnet das Titan-Gehäuse – das Apple als wichtige Neuheit des Smartphones bewirbt – Schuld am Hitzeproblem? Der gut vernetzte Analyst Ming-Chi Kuo sieht es so und sagt, dass das Metall im Vergleich zu Edelstahl schlechtere Eigenschaften bei der Wärmeleitung habe.

Apple reagierte am Samstag, 30. September, auf die Problemmeldungen. Das Unternehmen bestritt, dass der Titan-Rahmen für die Hitzeentwicklung verantwortlich sei. In einer Stellungnahme an verschiedene US-Medien, teile Apple mit, ein kommendes Software-Update solle das Problem beheben:

Analyst Ming-Chi Kuo geht jedoch davon aus, dass Apple das Hitzeproblem mit Updates nur abmildern könne. Echte Besserung erwarte er erst, wenn Apple die Leistung des verbauten A-17-Pro-Chips im iPhone 15 Pro drossele. Dazu werde es laut Apple jedoch nicht kommen. Das iPhone 15 Pro kostet bei Apple in Deutschland ab rund 1200 Euro.

Der US-Youtuber iPhonedo ist der Meinung, dass vor allem einige Apps den Temperaturanstieg beim iPhone auslösten. Er zeigte mit einem Thermometer, dass die Instagram-App auf dem iPhone 15 Pro das selbe unerwünschte Vehalten auslöst, wie beim iPhone 14 Pro:

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