Hannover Ehrenamtliche Einsatzkräfte mit Technik vor Attacken schützen
Helfer fahren raus, um Menschenleben zu retten, müssen aber damit rechnen, dabei attackiert zu werden. Warum werden unsere Retter nicht besser geschützt?
Die gute Nachricht vorweg: Die Freiwilligen Feuerwehren verzeichnen einen so guten Zuwachs, dass der Brandschutz in Niedersachsen nicht nur aktuell, sondern wohl auch zukünftig durch die vielen Freiwilligen Feuerwehren im Land sichergestellt werden kann.
Es gibt eine erfreulich hohe Zahl junger Menschen, die über die Kinder- und Jugendfeuerwehren den Weg in dieses wichtige Amt finden. Ein Ehrenamt übrigens, das gar nicht genug wertgeschätzt werden kann.
Umso erschreckender und verwerflicher ist es, wenn nicht nur Feuerwehrleute, sondern auch Rettungssanitäter und Polizisten an ihrer Arbeit gehindert und im Einsatz angegriffen werden. Teilweise sogar auf so hinterlistige Art und Weise, dass sie bewusst in einen Hinterhalt gelockt werden, um die Helfer von dort aus zu attackieren.
Diese Übeltäter müssen so schnell wie möglich überführt und unverzüglich die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Wer diejenigen angreift, die anderen in Notlagen zur Seite stehen, muss konsequent zur Rechenschaft gezogen werden.
Ebenso wichtig ist, dass die Politik das Thema nicht an Runden Tischen zerredet und typisch bürokratisch ein „Lagebild“ zu diesem Kriminalitätsphänomen ankündigt, sondern kurzfristig konkrete Maßnahmen ergreift. Wie wäre es beispielsweise damit, alle Einsatzfahrzeuge mit Kameras und automatischen Verriegelungssystemen auszustatten?
Die Schließtechnik würde die Helfer im Falle eines Angriffes schützen und Aufnahmen könnten dazu beitragen, die Täter leichter zu überführen. Noch dazu dürften die Kameras eine abschreckende Wirkung erzielen.