Vor Auricher Heimspiel  Nach Krankheitspause hofft OHV-Routinier auf Kurz-Einsatz

| | 14.09.2023 18:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Seit Dienstag trainiert Aurichs Routinier Wilke de Buhr wieder mit dem Drittliga-Team. Er hofft am Sonnabend gegen die Dragons auf einen Kurz-Einsatz – und die ersten Saisonpunkte. Archivfoto: Doden/Emden
Seit Dienstag trainiert Aurichs Routinier Wilke de Buhr wieder mit dem Drittliga-Team. Er hofft am Sonnabend gegen die Dragons auf einen Kurz-Einsatz – und die ersten Saisonpunkte. Archivfoto: Doden/Emden
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Die Drittliga-Handballer des OHV erwarten am Sonnabend die SGSH Dragons aus dem Sauerland. Zum Einsatz könnte auch Wilke de Buhr kommen. Er verpasste krankheitsbedingt die ersten zwei Saisonspiele.

Aurich - Das Schlimmste hat Wilke de Buhr überstanden. „Ich hatte bis zu 41 Grad Fieber“, sagt der 26-jährige Handballspieler des OHV Aurich. Seit nun drei Wochen macht ihm eine Lungenentzündung zu schaffen. „Mir geht es mittlerweile aber schon wieder besser“, sagt der Auricher. Am Dienstag stieg er ins Training ein. Ob er am Sonnabend im Heimspiel gegen den Drittligisten SGSH Dragons spielen kann, ist noch offen. „Ich hoffe natürlich, dass ich der Mannschaft helfen und ein paar Minuten zum Einsatz kommen kann“, sagt der Rückraumspieler, der aber kein Risiko eingehen wird. Anwurf in der Sparkassen-Arena ist um 19 Uhr.

Der Gegner aus Schalksmühle in Nordrhein-Westfalen ist mit zwei Siegen optimal in die Saison der Staffel Nord-West gestartet. Die Dragons reisen als Tabellenvierter nach Ostfriesland. Die Auricher auf Platz 13 hoffen hingegen auf die ersten Saisonpunkte. „Natürlich hatten wir uns den Saisonstart anders vorgestellt“, sagt OHV-Teammanager Ewald Meyer. „Wir haben zwei Spiele, die wir auch hätten gewinnen können, leider verloren. Das ist ärgerlich. Nun wollen wir es gegen die Dragons besser machen“, ist Meyer nach den Niederlagen gegen Spenge (24:28) und Melsungen II (20:25) zuversichtlich, dass es bald besser läuft.

Seine zehnte Saison im Erste-Herren-Team

Wilke de Buhr verpasste wegen seiner Lungenentzündung die beiden Partien. „Man muss natürlich auch bedenken, dass wir sechs Zugänge haben. Bis da alles reibungslos klappt, braucht es auch etwas Zeit“, sagt der 26-Jährige mit ostfriesischer Gelassenheit.

De Buhr ist ein OHV-Eigengewächs, durchlief in Aurich sämtliche Jugendmannschaften – abgesehen von einem Jahr als A-Jugendspieler in Wilhelmshaven. Für die Erste Herren spielt der 1,85 Meter große Ostfriese nun seine zehnte Saison in Folge – und ist damit der erfahrenste Akteur in der Auricher Mannschaft.

Ex-Bundesligaakteur trainiert die Dragons

So spielte de Buhr auch des Öfteren gegen die SGSH Dragons. „Das ist eine sehr gute Mannschaft, gegen die wir in der Vergangenheit mehr verloren als gewonnen haben“, sagt er. Laut Statistik auf dem Portal „handball-world“ verlor der OHV von den bisherigen zehn Begegnungen sieben Partien, zweimal gewannen die Ostfriesen, ein Duell endete remis.

Die Spielgemeinschaft aus dem Sauerland spielt nun ihre zehnte Saison in der 3. Liga. Seit dem vergangenen Jahr trainiert der ehemalige polnische Nationalspieler und Ex-Bundesligaakteur Maciej Dmytruszynski die Mannschaft, die in Aurich am Samstag ihre Positivserie ausbauen will.

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