Autofrachter-Havarie Die meisten Überlebenden haben Klinik verlassen
Ein Crewmitglied starb während des Feuers auf dem Autofrachter „Fremantle Highway“ vor Ameland. Nun gibt die Reederei Informationen zu den Umständen des Todes heraus.
Ameland/Tokio - Nachdem in der vergangenen Woche auf dem Autofrachter „Fremantle Highway“ ein Feuer ausgebrochen war, starb ein Crewmitglied während der Evakuierung des Schiffs. Mehrere wurden verletzt, als sie von Bord des mehr als 20 Meter hohen Schiffs ins Wasser sprangen. Nun sind die meisten der verletzten Besatzungsmitglieder laut der japanischen Reederei Kawasaki Kisen Kaisha (K Line) aus dem Krankenhaus entlassen worden, wie der Sender NOS mit Verweis auf die niederländische Nachrichtenagentur ANP berichtete. Wie viele der Überlebenden noch in Kliniken sind, gehe aus der Mitteilung von K Line nicht hervor, heißt es.
Das verstorbene Besatzungsmitglied ist nach Angaben von K Line infolge des Rauchs ums Leben gekommen, der in der Unglücksnacht vom brennenden Frachter aufgestiegen war. Die Reederei hatte bereits am Wochenende in einer Mitteilung erklärt: „All unsere Gedanken und unser Mitgefühl gehen in dieser tragischen Zeit an die Familie.“
Die „Fremantle Highway“ war in der Nacht auf den 26. Juli knapp 30 Kilometer vor der niederländischen Wattenmeerinsel Ameland in Brand geraten. Als Quelle des Feuers gelten die knapp 500 Elektroautos an Bord. Offiziell bestätigt ist dies jedoch noch nicht. Das Schiff hatte insgesamt rund 3800 Autos an Bord und war auf dem Weg von Bremerhaven nach Singapur.