Ostfriesland-Cup in Großefehn  Fußballer verschieben extra für das Finale den Urlaub

| | 28.07.2023 16:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
An diesem Sonnabend wird der Nachfolger von Vorjahressieger GW Firrel ermittelt. Foto: Wagenaar
An diesem Sonnabend wird der Nachfolger von Vorjahressieger GW Firrel ermittelt. Foto: Wagenaar
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Bis zu 1000 Zuschauer werden an diesem Sonnabend beim Endspiel zwischen Großefehn und Wallinghausen erwartet. Es geht um wahnsinnige Prämien.

Großefehn - Der Ostfriesland-Cup hat sich in der hiesigen Fußballszene nicht nur etabliert. Das Turnier hat sich – vor allem aufgrund der hohen Prämien – auch einen hohen Stellenwert bei Vereinen, Spielern und Fußballfans erarbeitet. Das zeigt sich jetzt vor dem diesjährigen Endspiel an diesem Sonnabend wieder einmal. Nach 407 zahlenden Zuschauern beim zweiten Halbfinale in Esens erwartet Organisator Manfred Bloem beim Endspiel zwischen dem SV Großefehn und SV Wallinghausen mehr als 500 Besucher. „Vielleicht werden es sogar 1000“, sagt der Turnier-Initiator.

Vom SV Wallinghausen verschieben mit den Brüdern Julian und Kilian Ahlers sowie Hendrik Schulz gleich drei Spieler extra ihren Urlaub, um beim Finale dabei sein zu können, wie Trainer Ewald Mühlenbrock verrät. „Wir können jetzt mit der vollen Mannesstärke antreten. Das ist genial. Wir sind heiß auf das Finale.“ Dieses ist zugleich ein Derby. „Für mich ist es ein 50-50-Spiel“, sagt Großefehns Trainer Bi Le Tran. „In der Vorsaison konnte jeder eines der Duelle gewinnen. Wir wurden Zweiter, Wallinghausen Dritter. Kleinigkeiten werden entscheiden.“ Der Anstoß erfolgt um 18 Uhr.

Prominenter Pate für 2024

Los geht das Final-Rahmenprogramm allerdings schon um 15 Uhr mit einem Vorspiel zwischen den Frauenteams TB Twixlum und SpVg Aurich II. Höhepunkt wird dann das Endspiel des Ostfriesland-Cups. Es geht um eine ganze Menge: nämlich einen Gutschein für ein Trainingslager im Wert von 3000 Euro sowie ein Gutschein beim Ausstatter Derbystar im Wert von 5000 Euro. Wenn man so will, spielen die Teams um 8000 Euro – eine Wahnsinnssumme für ein Amateurfußballspiel. Für den Einzug ins Endspiel haben der SV Großefehn und SV Wallinghausen bereits 3800 Euro als Prämie kassiert.

Sollte es an diesem Sonnabend nach der regulären Spielzeit noch keinen Sieger geben, folgt eine zweimal 15-minütige Verlängerung – wie schon im zweiten Halbfinale zwischen Landesligist Esens und Wallinghausen (2:3). Sollte es auch danach noch unentschieden stehen, würde der diesjährige Ostfriesland-Cup-Sieger im Elfmeterschießen ermittelt werden. Beide Finalteilnehmer konnten dieses Turnier bislang noch nicht gewinnen. Im Vorjahr hatte sich Landesligist GW Firrel im Endspiel gegen den damaligen Regionalligisten Kickers Emden, der diesmal freiwillig auf eine Teilnahme verzichtet hatte, durchgesetzt.

Am Tag vor dem Finale haben die Organisatoren Ewald Adden und Manfred Bloem bereits den Paten für die Ausgabe 2024 verkündet: Jan-Christian Dreesen. Der gebürtige Auricher und Vorstandschef des FC Bayern München wird die Schirmherrschaft übernehmen.

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