Houston Passagier in Business Class rastet wegen Mahlzeit aus – Flug wird umgeleitet
Ein Flieger von United Airlines musste jetzt einen unerfreulichen Zwischenstopp einlegen. Der Grund: Einem Passagier sagte das Essen nicht zu. Offensichtlich geriet er in Rage, weshalb der Flug nicht nach Plan fortgesetzt werden konnte.
Flugreisen sind für einige Menschen eine Möglichkeit der Entspannung. Zurücklehnen, vom anstehenden Urlaub träumen und auf den Piloten vertrauen. Besonders komfortabel wird es dann, wenn Sie sich einen Flug in der Business Class leisten können. Mehr Platz, intensiverer Service und gutes Essen. Letzteres sagte einem Passagier der Fluglinie United Airlines offenbar so gar nicht zu.
Nur so viel: Der Mann soll laut eines Berichts des britischen „Guardian“ so in Rage geraten sein, dass der Pilot keine andere Möglichkeit sah, einen Zwischenstopp in Chicago einzulegen. Der Flieger war in Houston mit dem Ziel Amsterdam abgehoben. Nachdem der Passagier erfahren hatte, dass sein Wunschmenü nicht verfügbar war, soll er erheblich randaliert haben.
Was in der Folge genau passiert war, schreibt der „Guardian“ nicht. United Airlines bestätigte dem Nachrichtenmagazin eine „Störung durch einen Passagier“. Ein angeblicher Mitarbeiter der Luftfahrtindustrie veröffentlichte auf Twitter eine interne Mitteilung von United Airlines:
Bei dem Vorfall handele es sich um die niedrigste Bedrohungsstufe. Auf der Webseite des Flugportals „Flightradar24“ konnten Twitter-User den Flug auf dem Radar nachverfolgen. Auf dem Bild ist zu sehen, wie das Flugzeug offenbar mehrmals um den Flughafen O‘Hare in Chicago herumkreiste. Wie der „Guardian“ berichtet, mussten die Piloten erst einmal Treibstoff verbrauchen, damit das Flugzeug leicht genug war, um eine sichere Landung zu gewährleisten:
Für den Passagier könnte der Ausraster ein teures und vor allem juristisches Nachspiel haben. Die Federal Aviation Administration, die für entsprechende Vorfälle an Bord eines Flugzeugs zuständig ist, kann Geldstrafen von bis zu 37.000 US-Dollar verhängen. Außerdem könnte der Passagier auch strafrechtlich belangt werden.