Alarm nicht möglich  Stadt reagiert jetzt auf kaputte Brandmeldeanlage an Grundschule

Mona Hanssen
|
Von Mona Hanssen
| 28.06.2023 14:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Grundschule Constantia ist eine der modernsten Schulen in Emden. Doch die Brandmeldeanlage bereitet Probleme. Foto: Hanssen/Archiv
Die Grundschule Constantia ist eine der modernsten Schulen in Emden. Doch die Brandmeldeanlage bereitet Probleme. Foto: Hanssen/Archiv
Artikel teilen:

Seit längerem ist die Brandmeldeanlage in der Grundschule Constantia ausgeschaltet, weil sie laut rauscht. Auf eine dringende Bitte der Politik gibt es jetzt zwei Wochen später eine Antwort.

Emden - Knapp zwei Wochen hat es gedauert, bis der Emder FDP-Ratsherr Alexander von Glisczynski eine Rückmeldung von Stadtbaurätin Irina Krantz bekommen hat. Das Thema: An der Grundschule Constantia ist seit längerem die Brandmeldeanlage ausgeschaltet, weil von ihr derartige Störgeräusche ausgehen, dass Kinder und Erwachsene Kopfschmerzen davon bekommen haben.

Was und warum

Darum geht es: Die Kinder an der Grundschule Constantia könnten im Falle eines Feuers nicht von der Brandmeldeanlage gewarnt werden. Die nämlich ist ausgeschaltet, weil sie so laut rauscht.

Vor allem interessant für: Eltern von Kindern an der Grundschule Constantia sowie allgemein an Sicherheitsthemen interessierte Leute

Deshalb berichten wir: Alexander von Glisczynski, FDP-Ratsherr und Vorsitzender des Gebäudemanagement-Ausschusses, hatte sich nach der Begehung an die Stadtbaurätin gewandt. Diese Zeitung hat er dabei auf dem Laufenden gehalten. Jetzt gibt es Neues.

Die Autorin erreichen Sie unter: m.hanssen@zgo.de

Die Leiterin Julia Bredemeier schilderte die Probleme bei einer Schulbegehung vor rund zwei Wochen. Direkt danach hatte der FDP-Ratsherr die dringliche Bitte an die Stadt gerichtet, das Problem so schnell wie möglich zu beheben. Denn: Im Falle eines Feuers wird zwar die Feuerwehr alarmiert, ein Signalton im Gebäude ist aber nicht zu hören. Kinder könnten so derzeit im Notfall nicht gewarnt werden.

Das teilt die Stadtbaurätin mit

Irina Krantz entschuldigt sich in ihrem Schreiben, das auch dieser Zeitung vorliegt, für die verspätete Rückantwort. „Das Problem an der Alarmierungsanlage ist hier im Hause durch den Hausmeister der Schule bekanntgegeben worden. Die Alarmierungsanlage funktioniert über die elektroakustische Lautsprecheranlage und generiert über die Lautsprecher ein Hintergrundrauschen, was verständlicherweise den Ablauf des Unterrichtes stört“, fasst sie dort das Problem zusammen. Aufgrund dieser Störgeräusche sei die Anlage von der Lehrerschaft außer Betrieb gesetzt worden, was jedoch nicht zulässig sei.

Eine zuständige Firma sei Anfang März beauftragt worden, die Mängel zu beheben. Allerdings: Sie stellten fest, dass Fehler der Anlage aus alterstechnischen Gründen nicht behoben werden können und eine Neuanschaffung sinnvoll wäre. „Es sollte eine Angebotserstellung erfolgen, was jedoch nicht passiert ist“, teilt die Stadtbaurätin mit. Wer dafür verantwortlich ist, schreibt sie nicht. Aber: In dieser Woche wolle man sich zusammensetzen und ein Angebot erstellen für eine neue Hausalarmierungs- sowie elektrische Lautsprecheranlage. Nach Vorlage dieses Angebotes werde mit einer zügigen Umsetzung gerechnet.

Ähnliche Artikel

Einen Zeitplan nennt sie nicht. Allerdings: In der kommenden Woche beginnen die Sommerferien in Niedersachsen, ein sechswöchiger Puffer wäre also noch gegeben. „Ich weiß zwar nicht, wieso man für eine Antwort mit den Informationen, dass alles in Bearbeitung ist, derart lange braucht, aber sei es drum … Hauptsache ist, dass nun endlich Bewegung in der Thematik ist“, schreibt Alexander von Glisczynski.