Florida  CSU-Politiker Scheuer und Bär treffen sich mit US-Republikaner DeSantis

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 05.05.2023 18:00 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die CSU-Politiker Andreas Scheuer und Dorothee Bär haben sich in Florida mit dem US-Gouverneur Ron DeSantis getroffen. Foto: dpa/Daniel Karmann
Die CSU-Politiker Andreas Scheuer und Dorothee Bär haben sich in Florida mit dem US-Gouverneur Ron DeSantis getroffen. Foto: dpa/Daniel Karmann
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Der rechtskonservative Republikaner Ron DeSantis gilt als möglicher Kandidat für die US-Präsidentschaftskandidat 2024. Nun traf der umstrittene Gouverneur einige prominente CSU-Mitglieder in Florida. Was hinter dem Treffen steckt.

Zwischen 2018 und 2021 war Andreas Scheuer Bundesverkehrsminister im Kabinett der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Seit dem Ende seiner Amtszeit ist der CSU-Politiker weiterhin Mitglied des Deutschen Bundestages – und offenbar munter am Netzwerken.

Gemeinsam mit mehreren Parteikollegen reiste Scheuer in die USA nach Florida, um sich mit dem dortigen Gouverneur Ron DeSantis zu treffen. Bei Twitter postete der ehemalige Verkehrsminister mehrere Fotos der Zusammenkunft.

Neben Scheuer und DeSantis sind auch die stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dorothee Bär, der verteidigungspolitische Sprecher der CSU, Florian Hahn, sowie der frühere Mitarbeiter der CSU-Bundestagsfraktion, Armin Petschner-Multari, zu sehen.

Zu dem Twitter-Post schrieb Scheuer: „Gespräche mit Ron DeSantis. Die starken strategischen und außenpolitischen Einschätzungen des Gouverneurs heben die transatlantische Zusammenarbeit hervor.“ In diesem Zusammenhang habe er eine gemeinsame amerikanisch-europäische Strategie mit den Asien-Pazifik-Staaten vorgeschlagen.

Obwohl er seine Kandidatur bislang nicht offiziell angekündigt hat, gilt der US-Republikaner DeSantis als aussichtsreiche Persönlichkeit im Rennen um die Präsidentschaftswahl 2024. Experten schätzen den Gouverneur von Florida dabei als noch rechter ein als den ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump.

Aufsehen erregte DeSantis vor allem durch Kampagnen wie „Don‘t Say Gay“ (deutsch: „Sag nicht schwul“), die ein Aufklärungsverbot zur sexuellen Orientierung in Schulen bis zur 3. Klasse vorsieht. Darüber hinaus will der Republikaner gegen Universitäten vorgehen, die eine „woke Ideologie“ unterrichten.

Weiterlesen: „Trump mit Gehirn“: Wer ist der Republikaner Ron DeSantis?

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