Erfolg bei TuRa 07 Suurhusen gelingt im 24. Spiel sensationell der erste Sieg
Concordia Suurhusen hat das Siegen doch noch nicht verlernt. Bei TuRa 07 Westrhauderfehn gelang der erste Erfolg in der Fußball-Bezirksliga-Saison.
Ostfriesland - Einen packenden Fußball-Sonntag gab es in der Bezirksliga. Dabei feierte der Tabellenletzte Suurhusen beim 2:0 in Westrhauderfehn den ersten Sieg – im 24. Saisonspiel.
SV Jheringsfehn/Stikelkamp/Timmel - TuS Strudden 0:6 (0:3)
„Wir haben leider einen rabenschwarzen Tag erwischt“, sagte SV-Trainer Uwe Welzel. Nach dem späten 1:0-Derbysieg in Leer gab es nun einen Dämpfer im Abstiegskampf. Die dominierenden Gäste führten zur Pause schon 3:0. Dann besaß der Gastgeber nach dem Wechsel seine beste Phase, machte viel Druck und hoffte auf den Anschlusstreffer. Struddens Johannes Schmidt beendete mit einem Kontertor zum 0:4 nach 60 Minuten die Hoffnungen auf eine Aufholjagd. Jeff Dorn erhöhte anschließend noch mit zwei verwandelten Strafstößen auf 6:0. Bereits das 3:0 hatte Dorn per Foulelfmeter erzielt.
Tore: 0:1 P. Breu (6.), 0:2 Mammen (16.), 0:3 Dorn (Foulelfmeter, 34.), 0:4 J. Schmidt (60.), 0:5 Dorn (Foulelfmeter, 72.), 0:6 Dorn (Foulelfmeter, 76.).
SV Holtland - TuS Pewsum 2:1 (1:1)
Die sehenswerte Bezirksliga-Partie begann auch gleich mit zwei Toren. Das frühe 0:1 durch Carsten Weyers egalisierte wenig später Lukas Berghaus nach toller Vorarbeit von Daniel Diekmann. „Ich fand uns in der ersten Halbzeit etwas besser, dennoch hätten wir zurückliegen können“, sagte Holtlands Co-Trainer Henning Baumann. Er meinte damit den gehaltenen Elfmeter von Torwart Jann Hellmers. Er parierte den Strafstoß von Marek Hinrichs in der 44. Minute. Die Partie blieb auch nach dem Wechsel unterhaltsam. „Wir haben super gegen den Ball gearbeitet.“ Und vorne war Hendrik Jünke der Matchwinner, der nach 73 Minuten das 2:1 Siegtor schoss. „Ich fand unseren Sieg nicht unverdient.“
Tore: 0:1 Weyers (5.), 1:1 Berghaus (12.), 2:1 Jünke (73.).
TuRa 07 Westrhauderfehn - Concordia Suurhusen 0:2 (0:0)
Gegen die mit zwei Viererketten tiefgestaffelt spielenden Gäste verzeichneten die Fehntjer zwar gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, ein Treffer gelang aber nicht. Somit holten die Concorden nach dem 1:1 im Hinspiel vier ihrer sieben Punkte gegen TuRa 07. Gästetrainer Keno Stalke strahlte nach dem Sieg des Willens. „Damit hätte ich nicht gerechnet. Die Jungs haben das aber hervorragend gemacht, wenig zugelassen und den Gegner dann kurz nach der Pause geschockt.“
Tore: 0:1 A. Janssen (47.), 0:2 Kolladio (73.).
SV Hage - FC Norden 2:3 (1:2)
Nach der deutlichen 0:5-Hinspielniederlage hatte sich der SV Hage für das Derby jede Menge vorgenommen. Die Rahmenbedingungen waren prächtig, rund 600 Zuschauer wollten sich die Partie ansehen. „Leider hat meine Mannschaft mit viel zu wenig Leidenschaft agiert. Ich bin schon ein bisschen enttäuscht, da wir zu keiner Phase zu unserem Spiel gefunden haben“, erklärte Hages Trainer Mario Look. Nach einer Standardsituation gingen die Gäste in Führung. Kurz vor der Halbzeit glich Hage zwar aus, aber fast mit dem Gegenzug stellte Norden den alten Abstand wieder her. Auch nach dem Wechsel blieb es wild. Schnell trafen erneut die Gastgeber, aber nach einem langen Ball gelang Jens Bakker schon in der 55. Minute der Treffer zum 3:2-Endstand. „Unter dem Strich muss man sagen, dass es ein verdienter Sieg für Norden war“, so Mario Look.
Tore: 0:1 Eigentor Büscher (12.), 1:1 Hinrichs (41.), 1:2 Bakker (43.), 2:2 Goldenstein (47.), 2:3 Bakker (55.).
SV Wallinghausen - TuS Middels 4:1 (2:0)
Mit fünf Partien in zwölf Tagen hat der SV Wallinghausen ein strammes Programm. Daher setzte Trainer Ewald Mühlenbrock vor allem auch auf junge Spieler. Mit Malte Folkers und Tim Ottersberg zählten zwei A-Jugendliche zur Startformation. Das Vertrauen sollte sich auszahlen, denn die Gastgeber haben das „sensationell gelöst“, freute sich Mühlenbrock. Seine Mannschaft habe sehr aggressiv gespielt. Nach der 2:0-Halbzeitführung hätte es nach dem Anschlusstreffer noch einmal eng werden können, doch der SVW machte dann den Deckel drauf. Wallinghausen hatte in der Schlussphase sogar noch die besseren Möglichkeiten, so dass der Sieg sogar noch höher hätte ausfallen können. Die Gäste waren in der zweiten Halbzeit mit den Gedanken auch bei ihrem Mitspieler Terick Monsanto. Der eingewechselte Terick Monsanto klagte über Atemprobleme. Ein Krankenwagen brachte ihn zur Abklärung ins Krankenhaus.
Tore: 1:0 Folkers (28.), 2:0 Ackermann (39.), 2:1 Ocloo (72.), 3:1 Dahlke (79.), 4:1 Bogena (81.).
TuS Esens - Germania Wiesmoor 3:1 (3:0)
Der Tabellenführer begann äußerst druckvoll. So war schon nach einer guten halben Stunde eine Vorentscheidung gefallen. Einen Freistoß von Malte Ahrends konnte Wiesmoors Tom Pohl zwar noch abwehren, doch gegen den Nachschuss von Klaas Taddigs (9.) war er dann machtlos. „Wir hatten uns das genauso vorgenommen, von Beginn an für klare Verhältnisse zu sorgen. Die erste Halbzeit war mit die beste der gesamten Spielzeit“, meinte TuS-Trainer Ralf Backhaus. Freuen konnte er sich auch über den zweiten Treffer. Manuel Meints wurde schön in Szene gesetzt, seine Flanke vollendete Niklas Sukowski (13.) mit einem traumhaften Volleyschuss. „Nach dem Wechsel wollten wir eigentlich ähnlich agieren, das ist uns dann nicht so gelungen. Ich hatte die Befürchtung, dass es nach dem Anschlusstreffer noch einmal eng werden könnte. Doch wir haben das Spiel dann souverän nach Hause gebracht“, freute sich Backhaus über den Auftritt.
Tore: 1:0 Taddigs (9.), 2:0 Sukowski (13.), 3:0 Meints (32.), 3:1 Crull (58.).
SV Großefehn - SF Larrelt 1:0 (0:0)
„Bei diesem Spiel hätte man eigentlich mehr Tore erwartet – der Spielverlauf gab es aber nicht her“, sagte SVG-Trainer Bi-Le Tran. In der ersten Halbzeit sah man aus seiner Sicht kaum Höhepunkt. Nach dem Wechsel wurde die Partie auf schwierigem Geläuf etwas agiler, das Spiel des SVG auch lebhafter. Doch viele klare Chancen ergaben sich weiter kaum. Als es schon nach einem torlosen Remis aussah, dass laut Tran auch nicht ungerecht gewesen wäre, fiel doch noch in der 90. Minute ein Treffer. „Das Tor haben wir dann etwas erzwungen“, lobte der Coach. Damit meinte er den Vorstoß von Innenverteidiger Helge Janssen, der nach einem Doppelpass zur Grundlinie marschierte, scharf flankte und ein Eigentor „provozierte“.
Tor: 1:0 Eigentor Tierbach (90.).
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