Jemgums Gebühren und Steuern Urlaub und Wohnen könnte teurer werden
Es geht ans Eingemachte: Steuern und Gebühren für Jemgumer, aber auch Urlaub und Ausflüge, könnten teurer werden. Die Kassen sind klamm. Es wird viel zu diskutieren geben.
Jemgum - Es steht nicht gut um die Kassen der Gemeinde Jemgum. In dieser Woche wird über die Finanzen verhandelt. Auf dem Plan stehen unter anderem die Grund- und die Gewerbesteuer. Auch das Thema Abwassergebühr wird am Donnerstag im Finanzausschuss diskutiert werden.
Mehr Einnahmen dringend gebraucht
Es kündigt sich Diskussionsbedarf an. Vor der Sitzung hat die Fraktion Jemgum 21 bereits angekündigt, mit den Plänen nicht konform zu gehen. In einer Pressemitteilung lehnt die Ratsgruppe die von der Verwaltung vorgeschlagenen Erhöhungen der Grund- und Gewerbesteuer ab. Nach dem Entwurf der Verwaltung werde es ein „Rekordminus“ geben: 2,5 Millionen Euro fehlen im Plan. Darüber hinaus seien Investitionen ebenfalls in Höhe von 2,5 Millionen Euro geplant, die über Kredite finanziert werden sollen. Jemgum 21 kritisiert hier den geplanten Ausbau des Toten Weges mit Kosten von mehr als einer Million Euro.
Weg ins neue Baugebiet
Der Tote Weg wird bald alles andere als tot sein: Über ihn geht es künftig zu einer neuen Krippe, ins Neubaugebiet und auch Landwirte werden ihn weiter als Zufahrt zu ihren Höfen nutzen. Dass die Straße ausgebaut werden muss, steht außer Frage. Darüber, wie das genau aussehen soll, und vor allem, wer das finanzieren soll, wurde vor einigen Wochen bereits diskutiert.
In der Sitzung am Donnerstag im Rathaus Jemgum um 19 Uhr wird laut Tagesordnung ebenfalls ein Entwurf für ein Haushaltssicherungskonzept für dieses Jahr vorgestellt und eine Bilanz für das vergangene Jahr gezogen. Außerdem wird entschieden, ob die Gemeinde eine kommunale Wärmeplanung angehen möchte.