Berlin ChatGPT-Erfinder warnt vor Risiken der Künstlichen Intelligenz
Sam Altman ist CEO von OpenAI und gehört zu den Köpfen hinter dem KI-Chatbot ChatGPT. Für ihn birgt Künstliche Intelligenz viele Chancen – aber auch einige Risiken, wie er nun warnte.
ChatGPT schreibt Hausarbeiten, Artikel oder Programmiercode und hat seit seiner Veröffentlichung Nutzer weltweit beeindruckt. Dass der Einfluss von KI auf die Gesellschaft groß sein wird, ist für viele unbestritten. ChatGPT-Erfinder Sam Altman warnt nun aber auch vor den Risiken dieser Entwicklung - und fordert Regulierung.
Das führte Altman jüngst auf Twitter aus. Er schreibt, dass die Integration von KI in die Welt sehr schnell voranschreiten könnte. Geht es nach ihm, wird das den Menschen helfen, „produktiver“, „gesünder“ und „schlauer“ zu sein. Wie schnell eine solche Entwicklung ablaufen kann, zeigt für ihn die Geschichte des Smartphones.
Allerdings gingen damit auch Gefahren einher. Manche Nutzer könnten sich unsicher fühlen, mit einem Chatbot zu reden, auch wenn sie wissen, was dieser eigentlich ist. „Die Gesellschaft braucht Zeit, um sich an etwas so Großes anzupassen“, schreibt Altman. Sein Unternehmen habe sich dazu entschieden, ChatGPT bereits früh zu veröffentlichen, um es durch die gewonnenen Kenntnisse bestmöglich zu optimieren.
Weiter führt Altman aus, dass besonders Behörden genug Zeit benötigten, sich an die Entwicklung anzupassen: „Wir brauchen auch genügend Zeit, damit unsere Institutionen herausfinden, was zu tun ist.“ Eine Regulierung von Künstlicher Intelligenz sei entscheidend. Für ihn sind aktuelle KI-Tools zwar „nicht sehr beängstigend“, man sei jedoch „möglicherweise nicht so weit entfernt von potenziell beängstigenden“ Tools.
Welche Tools ihn ängstigen könnten, führt er nicht aus. „Es ist entscheidend, Zeit zu haben, um zu verstehen, was vor sich geht, wie die Menschen diese Tools benutzen möchten und wie sich die Gesellschaft mit ihnen entwickeln kann.“