Neuer Chef in Niedersachsen  Die CDU steht vor einer Mammutaufgabe

Lars Laue
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Ein Kommentar von Lars Laue
| 22.01.2023 14:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bilden die neue Spitze der CDU in Niedersachsen: Parteichef Sebastian Lechner (rechts) und Generalsekretär Marco Mohrmann. Foto: Michael Matthey/dpa
Bilden die neue Spitze der CDU in Niedersachsen: Parteichef Sebastian Lechner (rechts) und Generalsekretär Marco Mohrmann. Foto: Michael Matthey/dpa
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Nach der Wahlschlappe stellt sich die Niedersachsen-CDU neu auf. Doch der neue Landeschef Sebastian Lechner hat einen schweren Stand.

Sebastian Lechner hat die historische Wahlschlappe aus dem Oktober noch im Rucksack, schließlich war er in seiner Funktion als Generalsekretär zu einem nicht unerheblichen Teil mitverantwortlich für die Niederlage. Lechner aber streckte den Rücken durch und griff nach Höherem in der Partei. Mit Mut, Selbstvertrauen – und Erfolg. Der dreifache Vater aus Neustadt am Rübenberge ist der neue starke Mann in der Niedersachsen-CDU. Und in knapp fünf Jahren auch der nächste Spitzenkandidat und damit Bewerber um das Ministerpräsidentenamt im Land?

Ein Leitsatz von ihm lautet: „Die CDU muss die Flughöhe verringern und näher bei den Menschen und ihren Themen sein.“ Damit trifft Lechner den Nagel auf den Kopf. Die CDU hat es im Wahlkampf nicht geschafft, genügend eigene Themen zu setzen und die Bürger damit zu erreichen. Das lag nicht allein an dem Spitzenkandidaten Althusmann, sondern auch an seinem Wahlkampfmanager. Und der heißt nun einmal Lechner.

Ob er es schafft, die Partei bürgernäher zu machen? Lechner wird sich an seinem eigenen Anspruch messen lassen müssen. Fest steht: Der unerschrockene Neue hat eine faire Chance verdient. Zahltag ist spätestens bei der nächsten Landtagswahl im Herbst 2027 – wenn der Parteichef so lange denn durchhält. Gewählt ist er nämlich zunächst einmal für zwei Jahre.

Den Autor erreichen Sie unter mantel@zgo.de

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