Berlin  Stiftung Warentest: Die teuerste elektrische Zahnbürste ist die beste

Eva Dorothée Schmid
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Von Eva Dorothée Schmid
| 18.01.2023 13:43 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Egal ob teuer oder günstig: Die meisten elektrischen Zahnbürsten sind gut. Foto: Colourbox.de
Egal ob teuer oder günstig: Die meisten elektrischen Zahnbürsten sind gut. Foto: Colourbox.de
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Die Stiftung Warentest hat getestet, wie gut elektrische Zahnbürsten putzen, wie einfach sie sich bedienen lassen und wie lange sie halten. Die teuerste Akku-Zahnbürste ist die beste, aber gute gibt es schon für 20 Euro.

Die elektrische Zahnbürste wird in diesem 60 Jahre alt. In Ihren Anfängen war die größte Gefahr ein kleiner Stromschlag beim Zähneputzen. Den muss heute keiner mehr fürchten. Die Stiftung Warentest hat bereits in den vergangenen Jahren elektrische Zahnbürsten getestet, nun kamen zwölf neue Modelle in die Prüflabore. Sie wurden mit fünf noch lieferbaren Akku-Zahnbürsten aus früheren Tests verglichen.

Neben einem Totalausfall erhielten vier Geräte die Gesamtnote „befriedigend“, alle übrigen wurden mit „gut“ bewertet. Die Warentester vergaben in drei Kategorien Noten:

Zwei Arten von elektrischen Zahnbürsten werden angeboten: rotierend-oszillierende Rundkopfzahnbürsten und Schallzahnbürsten, die stark vibrieren. Mit einer Rund­kopf­zahnbürste muss man jeden Zahn einzeln reinigen. Schallzahnbürsten haben dagegen wie herkömmliche Zahnbürsten längliche Köpfe. Sie säubern mehr Fläche auf einmal. Wer es bei der Zahnreinigung also gerne bequem haben möchte, für den könnte die Schallzahnbürste die bessere Wahl sein.

Was die Reinigungsleistung betrifft, gibt es laut Stiftung Warentest keine Unterschiede. Getestet wurden Bürsten beider Arten. Daneben gibt es noch Ultraschall-Zahnbürsten. Diese wurden aber von Stiftung Warentest nicht getestet. Sie sind auch noch nicht so verbreitet.

So putzen Sie richtig Zähne:

Die beste Zahnbürste von den neu getesteten Modellen ist die Sonicare 9400 von Philips. Die mit 185 Euro auch teuerste elektrische Zahnbürste im Test erhielt die Note 1,9 von den Warentestern. Bereits beim Test vom November 2021 wurde eine Philips Sonicare zum Testsieger gekürt – Das Modell 9900 Prestige mit der Note 1,8, das sogar 267 Euro kostet.

Es geht aber durchaus auch günstiger. Mehrere Modelle haben ebenfalls die Note „gut“ erhalten und kosten deutlich weniger. So beispielsweise die Yunchi Sonic Toothbrush Model Y7, die mit der Note 2,3 abgeschnitten hat und nur 25 Euro kostet. Oder die Braun Oral-B Pro 3 3000 für rund 55 Euro, die mit der Note 2,2 abgeschnitten hat. Auch günstig und mit der Note 2,5 noch „gut“: Die Dontodent Akku-Zahnbürste Active Professional von dm. Diese kostet nur rund 20 Euro.

Auch sinnvoll: Prüfen Sie vor dem Kauf, wie viel ein Ersatzbürstenkopf kostet. Auch hier sind die Preisunterschiede groß. Sie reichen von 1,49 Euro bis hin zu 12,30 Euro.

Insgesamt hat die Stiftung Warentest 39 „gute“ elektrische Zahnbürsten identifiziert, von denen 24 noch im Handel erhältlich sind. Es gibt aber auch Modelle, die eher nicht empfehlenswert sind.

Zwei Akku-Zahnbürsten fielen bei den Warentestern durch und erhielten die Note „mangelhaft“. Darunter das Modell Sunstar Gum Powercare sowie Foreo Issa 2. Von ersterem verweigerten gleich mehrere Exemplare komplett ihren Dienst. Sie ließen sich weder einschalten noch aufladen.

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