Hamburg iPhone 15, VR-Brille und Co.: Wann welche Apple-Neuheit erscheinen soll
Apple hat die ersten drei neuen Produkte 2023 vorgestellt. Die großen Neuheiten – wie iPhone 15 und Apples erste VR-Brille – kommen später. Ein Überblick, wann mit welchem Produkt zu rechnen ist.
Apple hat an diesem Mittwoch eine neue Version des 2021 eingestellten smarten Lautsprechers Homepod angekündigt. Die Neuauflage ähnelt optisch stark dem erfolglosen Vorgänger – und trägt überraschenderweise auch dessen Preisschild von 349 Euro. Das Gerät ist mit dem S7-Prozessor aus der Apple Watch Series 7 ausgestattet und kommt am 3. Februar auf den Markt.
Die erste Version des großen Homepod war offenbar ein Verkaufsflop; auch weil die Konkurrenz mit deutlich niedrigeren Preisen punkten konnte. Im Zuge der Neuvorstellung hat Apple den Preis des Homepod mini von 99 auf 109 Euro erhöht.
Apple hat am Dienstag seine MacBook Pro-Laptops und den Desktop-PC Mac mini aktualisiert. Der Mac mini mit Apples M2-Prozessor kostet ab 699 Euro, mit dem M2 Pro Chip geht es ab 1549 Euro los. Das MacBook Pro gibt es in 14 Zoll (ab 2399 Euro) und in 16 Zoll (ab 2999 Euro). Im Inneren werkelt ein M2 Pro oder der noch leistungsstärkere M2 Max-Prozessor. Die Computer können ab sofort bestellt werden und kommen am 24. Januar in den Handel.
Für den Rest des Jahres hat Apple noch viel vor. Das geht aus den Berichten der Journalisten, Blogger und Analysten mit Apple-Fokus hervor. Als besonders verlässlich und gut informiert gelten Bloomberg-Redakteur Mark Gurman, Analyst Ming-Chi Kuo und Analyst Ross Young. Beim Großteil der Apple-Neuheiten 2023 sind sich die Experten überwiegend einig.
Nach den Updates für MacBook Pro, Mac mini und Homepod steht für Jahresauftakt nicht mehr viel auf der List der Experten. Laut Analyst Ross Young, der vor allem in der Bildschirmbranche gut vernetzt ist, arbeitet Apple an mehreren externen Monitoren. Einer davon soll 27 Zoll groß sein und für eine besonders gute Darstellung auf die Mini-LED-Technologie setzen. Unklar ist, ob es sich dabei um den Nachfolger des Apple Pro Display XDR (ab 5500 Euro ohne Standfuß) oder ein Update des Apple Studio Display (ab 1750 Euro) handelt.
Jahrelang gab es Gerüchte, nun soll es so weit sein: Während oder noch vor Apples Entwicklerkonferenz WWDC im Juni soll Apple seine VR-Brille für virtuelle und erweitere Realität vorstellen, berichten Mark Gurman und Ming-Chi Kuo. Apple hat sich bereits Markenrechte für die Namen „Reality Pro“ und „Reality One“ gesichert. Das Betriebssystem soll „xrOS“ heißen.
Auf den Markt kommen soll das Gerät voraussichtlich im Herbst. Derzeit wird ein Preis von rund 3000 Dollar gehandelt, doch diese Information ist umstritten. Die Brille soll zahlreiche Sensoren und Kameras sowie hochauflösende Bildschirme bieten – und unter anderem Konkurrenten wie Meta Quest Pro (ab 1800 Euro) abhängen.
Dieses Video zeigt, wie der Facebook-Konzern Meta sich den Einsatz seiner VR-Brille vorstellt:
Das Macbook Air mit seinem 13,3 Zoll großen Bildschirm gilt seit Jahren als Apples meistverkaufter Computer. In diesem Jahr soll es erstmals ein Macbook Air mit einem 15,5-Zoll großen Bildschirm geben. Vermutet wird, dass Apple den Laptop im Rahmen der WWDC im Juni vorstellt.
Der Mac Pro ist der letzte Computer, den Apple noch nicht mit einem der eigenen, leistungsstarken Prozessoren ausgestattet hat. Das soll sich 2023 ändern – eventuell im Rahmen der WWDC. Das Modell mit dem gehandelten M2 Ultra-Chip dürfte sich nicht an Normalverbraucher richten; so liegt der Preis der aktuell verfügbaren Version mit Intel-Prozessor zwischen 6500 Euro und rund 60.000 Euro.
Im September oder Oktober soll das iPhone 15 erscheinen – erstmals mit USB-C statt Lightning-Buchse. Gehandelt werden vier Modelle:
Lesen Sie auch: Warum USB-C derzeit eine ziemliche Katastrophe ist
Die Apple Watch Series 9 soll laut Mark Gurman nur ein kleines Update im Vergleich zur aktuellen Version darstellen und im September oder Oktober erscheinen. Vor allem soll sie einen schnelleren und effizienteren Prozessor bekommen. Abgesehen davon ist die Gerüchteküche um die Computeruhr bisher vergleichsweise kalt. Unklar ist auch, ob es Updates für das Einsteigermodell Apple Watch SE oder die große Apple Watch Ultra geben wird.
In der Regel veröffentlicht Apple im Oktober neue iPad-Modelle. Für 2023 erwarten die Branchenkenner nur kleine Updates für das iPad und das iPad Air, die sich vor allem auf aktuellere Prozessoren beschränken dürften. Unklar scheint, ob es eine siebte Generation des iPad mini geben wird. Für die iPad Pro-Reihe sehen die Experten in diesem Jahr keine Updates am Horizont.
Gegen Ende des Jahres werden neue Versionen des All-in-one-Computers iMac erwartet. Die Geräte mit 24-Zoll-Bildschirm sollen unter anderem mit Apples M3-Chip ausgestattet sein. Ob es in diesem Jahr einen 27 Zoll großen und besonders leistungsstarken iMac Pro geben wird, scheint dagegen fraglich.
Photovoltaikanlage mieten: Für wen es sich lohnt – und für wen nicht