Osnabrück Boris Pistorius: Osnabrück bleibt meine Heimat
Ein Verteidigungsminister aus der Friedensstadt: Boris Pistorius will seiner Heimat auch als Mitglied der Bundesregierung die Treue halten.
Der designierte Bundesverteidigungsminister und Osnabrücker Ex-Bürgermeister Boris Pistorius will seiner Heimatstadt verbunden bleiben. „Osnabrück war, ist und bleibt meine Heimat. Sie ist meine Geburtsstadt, meine Kinder sind hier groß geworden“, erklärte er nach seiner Nominierung gegenüber unserer Redaktion. „Darüber hinaus fühle ich mich der Region, ihren tollen Menschen sowie natürlich dem VfL Osnabrück sehr verbunden“, versicherte der SPD-Politiker.
Er erinnere sich gut an seine ersten politischen Schritte, die er in der Stadt unternommen habe. „Jetzt habe ich die große Ehre, als Osnabrücker das Amt des Bundesverteidigungsministers zu übernehmen. Es ist eine große Aufgabe, vor der ich Respekt habe. Gleichzeitig freue mich auf diese Aufgabe und werde mich mit voller Kraft in die Arbeit stürzen“, kündigte Pistorius an.
Im Rahmen seiner Nominierung erinnerte sich Pistorius auch an seine eigene Zeit beim Militär. Als einer der wenigen Minister im Kabinett von Bundeskanzler Olaf Scholz hat er als junger Mann der Bundeswehr angehört. 1980 bis Ende 1981 leistete der Jurist seinen Wehrdienst in Achim bei Bremen ab. Seine Einheit war die Heeresflugabwehr. Unter anderem war er als Fahrer des Kommandeurs tätig. „Danach war ich mehrere Jahre Obergefreiter der Reserve, bis ich dann irgendwann da rausgegangen bin.“
Pistorius wird am Donnerstag von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier seine Ernennungsurkunde erhalten und im Bundestag seinen Amtseid leisten.