Kalifornien Das sind die fünf brisantesten Geschichten aus dem Buch von Prinz Harry
So tief konnten Außenstehende wohl noch nie in das Leben eines Royals blicken. Prinz Harry veröffentlicht seine Memoiren und geht dabei stark ins Detail. Das sind die fünf brisantesten Aussagen.
Eigentlich wollten Harry und Meghan weniger Öffentlichkeit und vor allem weniger negative oder falsche Presse. Sie wollten ihr eigenes Narrativ selbst in die Hand nehmen, veröffentlichten deshalb eine Netflix-Doku über ihre Beziehung und ihr Leben im britischen Königshaus. Kommende Woche erscheint nun die Biographie von Harry – und darin lässt er so tief in sein Privatleben blicken wie wohl kein Royal zuvor. Das sind die fünf brisantesten Aussagen.
Die Beziehung zu seinem älteren Bruder, Thronfolger Prinz William, nimmt einen großen Teil von Harrys Biographie ein. Nicht nur beschuldigte Harry seinen Bruder, ihn im Streit körperlich angegriffen zu haben. Er will sich auch über dessen dünnes Haar lustig gemacht haben: Williams Haarausfall sei „alarmierend“ und „deutlich fortgeschrittener“ als sein eigener.
Das Verhältnis der beiden scheint über normale geschwisterliche Auseinandersetzungen hinauszugehen. Harry bezeichnete William in einem Trailer für ein Interview als seinen „Erzfeind“. Es habe immer einen Wettbewerb zwischen den beiden gegeben – zwischen dem Erben William und Harry, der „Reserve“.
Dass Prinz Harry als Jugendlicher Drogen nahm, wurde lange spekuliert, Boulevard-Medien schrieben nach Dianas Tod, Charles sei ein „geplagter alleinerziehender Vater mit einem drogenabhängigen Kind“. Und obwohl das wohl übertrieben war, hat Harry zumindest den Drogenkonsum bestätigt: „Natürlich“ habe er als Jugendlicher Kokain genommen, zum ersten Mal als 17-Jähriger bei einem Jagdwochenende.
„Mir wurde eine Line angeboten und ich hab seitdem ein paar mehr genommen“, schreibt Harry in seiner Biographie. „Es hat nicht sonderlich viel Spaß gemacht und es hat mich nicht glücklich gemacht wie die anderen um mich herum. Aber ich habe mich damit anders gefühlt, und das war das Ziel.“
Harrys Mutter Diana starb, als er zwölf Jahre alt war – und die Trauer soll ihn zu einer Frau getrieben haben, die mit „besonderen Kräften“ eine Verbindung zu Diana hergestellt habe. Er habe gewusst, dass die Frau wahrscheinlich eine Betrügerin sei. „Wir hatten uns kaum hingesetzt, da habe ich eine Energie um sie herum gespürt“, schreibt er. Das Medium soll ihm eine Nachricht von seiner toten Mutter übermittelt haben: „Du lebst das Leben, das sie nicht leben konnte. Du lebst das Leben, das sie für dich wollte.“
Die Hochzeit von Kate und William war wohl eines der größten Ereignisse in Großbritannien, auch weltweit schauten viele Menschen zu. Was wohl kaum jemand wusste – oder vielleicht auch wissen wollte: Harry hatte bei der Hochzeit eine Erfrierung am Penis. Bei einer Expedition zum Nordpol, bei der er bei einem Spendenlauf zwei Millionen Pfund sammelte, habe er sich diese Frostbeule geholt – und bei der Hochzeit sei sie immer noch nicht verheilt gewesen.
Diese Geschichte ist tatsächlich nicht die einzige über seine Genitalien. In seiner Biographie bestätigt er außerdem ein Gerücht, dass er und William beide beschnitten sind.
Das erste Mal von Prinz Harry ist eine der absurderen Erzählungen in seiner Biographie. Er schreibt, er habe seine Jungfräulichkeit bei einer schnellen Begegnung mit einer älteren Frau verloren. „Sie mochte Pferde“, schreibt er, „und sie hat mich nicht viel anders als einen jungen Hengst behandelt.“ Es sei ein „kurzer Ritt“ gewesen – und wenig glamourös auf einer Wiese hinter einem belebten Pub.