Einreiserebeschränkung  Keine unnötigen Risiken eingehen

Petra Herterich
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Ein Kommentar von Petra Herterich
| 03.01.2023 18:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Eine Passagierin kommt am spanischen Flughafen in Madrid aus, China, an. Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen in China verlangt Spanien von Reisenden aus der Volksrepublik bei der Einreise einen Corona-Test oder eine vollständige Impfung. Foto: Alberto Ortega/EUROPA PRESS/dpa
Eine Passagierin kommt am spanischen Flughafen in Madrid aus, China, an. Angesichts rasant steigender Corona-Zahlen in China verlangt Spanien von Reisenden aus der Volksrepublik bei der Einreise einen Corona-Test oder eine vollständige Impfung. Foto: Alberto Ortega/EUROPA PRESS/dpa
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Während wir die Corona-Pandemie laut führender Virologen überstanden haben, breitet sich das Coronavirus in China erneut explosionsartig aus. Wir haben allen Grund, wachsam zu bleiben.

Die deutschen Amtsärzte fordern für alle Einreisenden aus China eine einheitliche Corona-Testpflicht in der Europäischen Union. Recht haben sie, das wäre vernünftig. Man wundert sich, dass die europäische Politik nach den bitteren Pandemie-Erfahrungen wieder nur halbherzig und mit einem Flickenteppich auf die explosionsartige Ausbreitung des Coronavirus in China reagiert. Es hat sich doch gezeigt, dass dieses Virus jederzeit mutieren und uns wieder eine neue Variante bescheren kann.

Frankreich, Italien, Spanien haben längst reagiert – England zieht nach. Was hält die Bundesregierung zurück? Der sonst immer das Team-Vorsicht anführende Bundesgesundheitsminister hält eine Verschärfung der Einreiseregeln „noch nicht“ für nötig. Worauf wartet er? Das Coronavirus nahm schon einmal von China aus seinen Weg um die Welt. Wir haben es samt seiner Mutationen gerade im Griff, die Pandemie ist überstanden. Da muss man keine unnötigen Risiken eingehen.

Ein Coronatest für Einreisende aus China könnte auch als eine Art Frühwarnsystem dienen. Den offiziellen Angaben aus Peking kann man schließlich nicht trauen, das hat die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Der Kampf gegen das Virus war im Land der Mitte leider alles andere als erfolgreich. Deshalb müssen wir weiter achtsam bleiben.

Die Autorin erreichen Sie unter mantel@zgo.de

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