Für die Ehre Hoffentlich wird das nächste Jahr etwas ruhiger
Die Vorbereitungen auf eine Katastrophe betreffen jeden. Unser Kolumnist hat aber einen ganz besonderen Blick darauf.
Fühlt es sich nicht alles etwas bedrohlich und fremd an? Sirenen, Warn-Apps und anderweitige Alarmgeber zum persönlichen Schutz. Vorräte sollen angelegt werden und der Strom könnte ebenfalls ausfallen. Ein schreckliches Jahr. Stetig die schlimmen Meldungen aus einem Krieg, der in einem anderen Land herrscht und uns stark beschränkt und in eine Art Alarmbereitschaft versetzt.
Selbst die freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen, Ehrenamtler, beschäftigen sich stark mit dem Thema. Müssen sie auch, denn wer sollte sonst bei einem Großereignis handeln, welches uns großen Schaden zufügen könnte?! Was wirklich passieren wird oder auch nicht, steht in den Sternen. Voller Hoffnung, dass nicht das kommen wird, worauf wir uns vorbereiten, kann man nicht sein: Es gehören zu den Schreckensbringern auch Naturgewalten, die stetig zunehmen. Die Ehrenamtler sind in solchen Situationen auch auf die Bürger angewiesen, die sich sonst nicht ehrenamtlichen für den Bevölkerungsschutz einsetzen. In der Katastrophe müssen auch sie vorbereitet sein. Aber wir gehen hier nicht mit neuen Themen um!
„Wir werden das Kind schon schaukeln“
Neue Techniken und Strukturen haben vieles verändert. Uns fehlen beispielsweise die Zivildienstleistenden, die im Katastrophenschutz groß vertreten waren. Auf der anderen Seite haben wir deutlich bessere Techniken und Ausbildungen, die uns zur Verfügung stehen. „Wir werden das Kind im Fall der Fälle schon schaukeln“, sagte kürzlich ein erfahrener ehrenamtlicher Kamerad zu mir. Ich hoffe, wenn es zu einer Katastrophe kommen sollte, dass wir das Kind nur geringfügig schaukeln müssen und es schnell wieder zur Ruhe kommt. Besser ist es jedoch, wenn das Kind gar nicht erst schreien muss. Das kommende Jahr wird hoffentlich ruhiger und die notwendigen Handlungen zur besseren Ausstattung des Katastrophenschutzes steigen.
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