Hamburg  Castingshows: Errätst Du, welche Sänger oder Bands am erfolgreichsten waren?

Laura-Cäcilia Wolfert
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Von Laura-Cäcilia Wolfert
| 24.11.2022 14:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die No Angels bei einem Auftritt in München. Waren sie die erfolgreichste Castingshow-Band? Foto: Imago Images / Stefan M Prager
Die No Angels bei einem Auftritt in München. Waren sie die erfolgreichste Castingshow-Band? Foto: Imago Images / Stefan M Prager
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No Angels, Pietro Lombardi oder vielleicht doch Beatrice Egli – wer hatte in den vergangenen Jahren die meisten Hits? Eine Musikplattform hat analysiert, welche deutschen Castingshow-Teilnehmer am erfolgreichsten sind.

In diesem Artikel erfährst Du:

So viel sei verraten: Menderes ist nicht der erfolgreichste Castingshow-Teilnehmer der vergangenen Jahre. Der 38-Jährige hat zwar regelmäßig sein Glück bei DSDS versucht, es aber nie auf Platz eins der Charts geschafft. Das ist hingegen Aneta Sablik, Prince Damien und Ramon Roselly geglückt. Wenn Dir die Namen nichts sagen, sei nicht überrascht: Die Sänger gelten als One-Hit-Wonder: Sie waren in ihrer Karriere nur einmal in den deutschen Charts vertreten, dafür direkt mit einem Nummer-eins-Hit.

Die Musikplattform „Qobuz“ hat die Erfolge der Gewinner deutscher Castingshows analysiert. Dazu gehören: Popstars, DSDS, X Factor und The Voice of Germany.

Na, was tippst Du? Welche Castingshow war mit ihren Siegern am erfolgreichsten? Welcher Sänger oder welche Band hatte die meisten Charthits? Wer die beste Chartplatzierung?

Die ehemalige Castingshow Popstars brachte die erfolgreichsten Gewinner hervor: Die Sieger der Sendung landeten mit ihren Songs durchschnittlich auf dem 14. Platz in den Charts. Die No Angels, Bro’Sis, Overground, Nu Pagadi und Monrose brachten insgesamt neun Nummer-eins-Hits raus.

Auf dem zweiten Platz liegen die Erstplatzierten von DSDS, die es im Schnitt auf den 24. Platz schaffen. Auf das Konto der Sendung gehen insgesamt 16 Nummer-eins-Songs.

Die Sieger der Sendungen X Faktor erreichten durchschnittlich den 31. Platz, dicht gefolgt von den Gewinnern von The Voice of Germany mit dem 32. Platz. Den ersten Platz der deutschen Charts konnten die Musiker der beiden Shows nie erobern.

Kennst Du die noch? Bro´Sis! Hier kannst Du ihren Hit „I Believe“ anschauen:

In der Musikshow Popstars haben es 27 Frauen an die Spitze geschafft, nur 16 Männer. Damit waren mehr als die Hälfte der Popstars-Sieger weiblich (knapp 61 Prozent). 

Auch bei The Voice of Germany ist der Frauenanteil höher als der Männeranteil: Sieben der zwölf Gewinner waren weiblich (58 Prozent). Im Kontrast dazu steht DSDS, wo 79 Prozent der Erstplatzierten männlich waren – nur vier Frauen schafften es in der Show nach ganz oben.

In den vier Staffeln X Faktor konnten drei Männer und zwei Frauen das Rennen für sich entscheiden – mit dabei das Duo Mrs. Greenbird, das 2012 gewann. Damit liegt die Frauenquote in der Show bei 40 Prozent.

Hier kannst Du das Musikvideo „Shooting Stars“ von Mrs. Greenbird anschauen:

Am häufigsten in den Charts zu hören war der DSDS-Gewinner Pietro Lombardi. Mit 20 Chart-Hits liegt er weit vor seinen Konkurrenten. Der 30-Jährige macht auch weiterhin erfolgreich Musik – damit ist er einer der 44 von 79 Gewinnern, die immer noch im Musikgeschäft tätig sind. Lombardi landete mit seinen Songs durchschnittlich auf Platz 14 in den Charts.

Hier kannst Du „Ciao Bella“ von Peitro Lombardi anschauen:

Knapp hinter ihm folgt die Popstars-Band No Angels, die es mit 17 Songs in die Charts schaffte. Sie hatten zwar nicht die meisten Singles, aber im Durchschnitt die beste Platzierung (Platz neun) in den Charts. Mit vier Nummer eins-Platzierungen standen sie außerdem am häufigsten auf der Spitze der deutschen Charts.

Die Gruppe Monrose, die ebenfalls bei Popstars gewann, belegt in diesem Ranking Platz drei. Insgesamt elf Hits platzierten sie in den deutschen Charts. Sie landeten mit ihren Songs im Durchschnitt auf Platz 14.

Beatrice Egli, die vielen als Schlagersängerin bekannt sein sollte, war insgesamt vier Mal in den Charts vertreten und erreichte dabei durchschnittlich den 53. Platz.

Hier kannst Du das Musikvideo „Shame“ von Monrose anschauen:

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