Energiepreisbremsen Ein kleines Weihnachtswunder
Angekündigt sind die Preisbremsen bei Strom und Gas schon lange, nun können sich Verbraucher auch darauf einstellen, ab wann sie entlastet werden. Das ist wichtig.
Es ist ein kleines Weihnachtswunder kurz vor dem 1. Advent: Die Bundesregierung hat sich auf eine Gas- und Strompreisbremse rückwirkend zum 1. Januar geeinigt. Damit herrscht nach dem Ankündigungsmarathon der vergangenen Wochen für Privathaushalte und Unternehmen endlich Klarheit.
Aber es bleibt dabei: Energie wird teurer. Und so spottbilliges Gas, wie Deutschland es lange Zeit aus Russland bezogen hat, wird es nicht mehr geben. Daran werden sich Verbraucher wie Unternehmen gewöhnen müssen. Mit den jetzt beschlossenen Preisbremsen der Bundesregierung wird ein Teil dieser Mehrkosten abgefedert. Manch einer mag kritisieren, dass dies auch für jene gilt, die sich die höheren Preise leisten könnten. Dennoch ist eine Unterstützung auch des sogenannten Mittelstands richtig. Zumal es zusätzliche, zielgerichtete Entlastungen für Menschen mit niedrigem Einkommen gibt. Das ist ein guter und vor allem umsetzbarer Kompromiss, bei dem das Gas-Einsparen auch noch ordentlich belohnt wird.
Nun ist es an den Energieversorgern, Vermietern und Hausverwaltungen, die Entlastungen rasch an die Kunden weiterzugeben. Und an der Bundesregierung, auch für Haushalte beispielsweise mit Ölheizungen eine Lösung zu finden. Denn auch für sie haben sich die Kosten drastisch erhöht.
Die Autorin erreichen Sie unter mantel@zgo.de