Dorfentwicklung  Warten auf den Hinter Kirchgang

Claus Hock
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Von Claus Hock
| 17.11.2022 09:58 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
In der vergangenen Woche waren Archäologen auf dem Areal im Hinter Kirchgang mit den Voruntersuchungen des Bodendenkmals beschäftigt. Bei den Arbeiten wurden mehrere Gärten umgegraben. Hier sind Helmut Stomberg (von links), Nico Theeßen und Matthias Oetken zu sehen. Foto: Hillebrand/Archiv
In der vergangenen Woche waren Archäologen auf dem Areal im Hinter Kirchgang mit den Voruntersuchungen des Bodendenkmals beschäftigt. Bei den Arbeiten wurden mehrere Gärten umgegraben. Hier sind Helmut Stomberg (von links), Nico Theeßen und Matthias Oetken zu sehen. Foto: Hillebrand/Archiv
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Die Voruntersuchungen durch Archäologen sind abgeschlossen. Aber auch wenn nichts Spektakuläres gefunden wurde, heißt es in Sachen Bauarbeiten weiter: Warten.

Hinte - Viele Hinteraner warten darauf, dass sich beim Hinter Kirchgang etwas tut. „Ich werde oft darauf angesprochen“, sagt auch Gemeindebürgermeister Uwe Redenius (parteilos). Nachdem nun Archäologen das Gelände untersucht haben, ist die Hoffnung groß, dass es bald weitergeht.

Allerdings: Bis entschieden werden kann, wann die Rammarbeiten aufgenommen werden können – oder ob überhaupt, wird es noch bis Ende des Monats mindestens dauern.

Voruntersuchungen sind abgeschlossen

„Wir rechnen in ungefähr zwei Wochen mit den Ergebnissen“, so Redenius auf Nachfrage. Gemeint sind die Ergebnisse der Schürfarbeiten, die Archäologen der Ostfriesischen Landschaft in der vergangenen Woche auf dem Areal durchgeführt haben. Diese sollen bei der Einschätzung helfen, ob weitere Grabungsarbeiten notwendig sind. Und vor allem: Ob Rammarbeiten auf der historischen Wurt überhaupt erlaubt werden können.

Im Hinter Kirchgang sollen 18 barrierefreie Wohnungen sowie Gewerbeflächen entstehen. Ursprünglich waren Architekten und Investoren davon ausgegangen, dass keine Rammarbeiten nötig sind. Diese Einschätzung hat sich seit Vergabe des Auftrages geändert. Rammarbeiten stören allerdings das Bodendenkmal, deswegen wurden die archäologischen Untersuchungen nötig.

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