Berlin Bericht: Luke Mockridge bekommt wieder eigene TV-Sendung
In den sozialen Medien erreichte Luke Mockridge eine Welle von schweren Anschuldigungen. Immer wieder war die Rede von sexueller Gewalt - der Comedian zog sich zurück. Nun arbeitet er offenbar an einer eigenen TV-Sendung.
Der Comedian Luke Mockridge war vor allem für seine Sendungen beim TV-Sender Sat.1 bekannt. Mit diversen Formaten erlangte der heute 33-Jährige schnell Ruhm. Doch dieser endete abrupt im Jahr 2021, nachdem immer mehr Vorwürfe von sexueller Gewalt die Öffentlichkeit erreicht hatten. Er zog sich aus dem Fernsehgeschäft zurück, trat aber noch fernab der Kameras auf Bühnen auf. Doch wie die „Bild“ berichtet, steht Mockridge vor einem TV-Comeback.
Während einer Podcast-Sendung mit dem Comedian Oliver Pocher kündigte Mockridge sein Comeback an: „Am 4. Januar werde ich in der Sendung ,Die besten Comedians Deutschlands‘ zu sehen sein.“ So weit, so bekannt. Doch wie die „Bild“ außerdem erfahren haben möchte, wird Mockridge wieder eine eigene Sendung bei Sat.1 haben. Die Sendung, dessen Name nicht bekannt ist, soll ab Februar 2023 im TV zu sehen sein.
Sat.1-Sprecher Christoph Körfer hatte sich zu einer Zukunft mit Mockridge in einem Interview Ende August noch zurückhaltend gezeigt: „In ‚Die besten Comedians Deutschlands‘ präsentieren die erfolgreichsten Stand-Up-Comedians Deutschlands die feinsten und besten Ausschnitte aus ihren aktuellen Live-Programmen. Luke Mockridge ist einer von Deutschlands erfolgreichsten Stand-Up-Comedians – und deshalb natürlich dabei. Die Gala zeigen wir zu Beginn des Jahres 2023 in Sat1. Darüber hinaus haben wir aktuell keine konkreten Pläne für eine neue Show mit Luke in Sat1.“
Seine bisherigen Sendungen „Luke! Die Woche und ich“, „Luke! Die Greatnightshow“ und „Catch!“ waren ein Erfolgsgarant für Sat.1. Doch aufgrund der Vorwürfe wurde es still um den Comedian. Aktivisten hatten dem Comedian unter dem Hashtag #KonsequenzenfürLuke die Vergewaltigung seiner Ex-Freundin, Moderatorin Ines Anioli, vorgeworfen. Ein Ermittlungsverfahren gegen Mockridge wurde mangels Anfangsverdachts eingestellt. Aus einem „Spiegel“-Artikel, der die Anschuldigungen aufgriff und um Berichte weiterer Frauen erweiterte, mussten später mehreren Passagen gestrichen werden.