Hamburg  Günstig heiraten – wie das klappen kann

Viktoria Meinholz
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Von Viktoria Meinholz
| 11.09.2022 09:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben sein. Aber muss er auch der teuerste sein? Foto: Unsplash/Victoria Priessnitz (Symbolbild)
Die Hochzeit soll der schönste Tag im Leben sein. Aber muss er auch der teuerste sein? Foto: Unsplash/Victoria Priessnitz (Symbolbild)
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Ab zum Standesamt und fertig: Das wäre der billigste Weg, den ewigen Bund zu schließen. Doch auch wer sich eine pompösere Hochzeit vorstellt, kann noch immer viel Geld sparen.

In diesem Artikel erfährst Du:

Es gibt eine Art Sprichwort, das viele Paare, die eine Hochzeit planen, bestimmt schon einmal gehört haben: Wenn Hochzeit draufsteht, ist es doppelt so teuer.

Statistisch belegen lässt sich das nicht, die gefühlte Wahrheit trifft es aber auf jeden Fall. Ob Torten, Kleider oder Blumenschmuck – ist es für eine Hochzeitsfeier, scheint es kein Preislimit zu geben. Schließlich heiratet man nur einmal im Leben, nicht wahr? Da kann der angeblich glücklichste, doch auch der teuerste Tag werden.

Die Angaben darüber, wie viel eine durchschnittliche Hochzeit in Deutschland kostet, gehen weit auseinander. Was vielleicht auch daran liegt, dass die Art der Feierlichkeit sehr unterschiedlich sein kann. Schließlich ist die Spanne zwischen „nur schnell ins Standesamt“ und „alles soll elfenbeinfarbig sein, auch die Kleider der 25 Brautjungfern“ recht groß.

Die Hochzeitsplattform „Weddy Place“ hat in einer Umfrage ermittelt, dass ihre Kunden durchschnittlich 13.837 Euro für die Hochzeitsfeier ausgegeben haben. Laut Daten von Statista, die allerdings schon einige Jahre alt sind, wären 26 Prozent der Befragten bereit, zwischen 5000 und 10.000 Euro für ihre Hochzeit zu zahlen.

Die Partnervermittlung Parship wollte 2019 wissen, worüber sich Paare vor der Hochzeit am häufigsten streiten. Das Budget für die Feier war der zweithäufigste Streitpunkt – 33 Prozent der Befragten stritten sich über die geplanten Ausgaben. Nur eine Einmischung von Eltern oder Schwiegereltern sorgte für noch mehr Ärger.

Wie also lässt sich Streit rund um die Hochzeitskosten vermeiden? Am wichtigsten ist es, sich selbst ein Budget zu setzen – und sich an dieses dann auch zu halten. Egal, wie schön das andere Outfit oder die hübschere Location auch wären.

Die größten Kostentreiber bei jeder Hochzeitsfeier sind

Um die Kosten klein zu halten, solltet Ihr Euch überlegen, was Euch an der Feier am wichtigsten ist. Ihr müsst Prioritäten setzen: Wenn Ihr schon immer von ganz besonderen Hochzeitsfotos geträumt habt, kommt Ihr um einen professionellen Fotografen nicht herum. Bei den anderen Punkten müsst Ihr dann Abstriche hinnehmen. Auch sonst ist es gut, wenn Ihr flexibel sein könnt. So ist Eure Traum-Location im August vielleicht unbezahlbar (und eh auf Jahre hinweg ausgebucht), im November aber überraschend erschwinglich.

Ein anderer Tipp, um Geld zu sparen: möglichst viel selber machen. Ja, die Hochzeitstorten aus dem kleinen, hippen Café sehen zauberhauft aus. Doch die Obsttorte von Tante Erna schmeckt auch ziemlich gut. Ähnlich ist es bei den Fotos, der Dekoration oder der Brautfrisur: Natürlich sind motivierte Freunde nicht genauso gut wie professionelle Fotografinnen oder Make-up Artists. Aber sie sind auf jeden Fall günstiger.

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