Berlin Kretschmanns Waschlappen: Dekadenz zum Abgewöhnen
Deutschland droht infolge des Ukraine-Krieges ein sozialer und ökonomischer Absturz - und was hört man aus Reihen der Ampel, vor allem von Grünen? Tipps, wie der Bürger beim Duschen sparen soll. Bitter, wie sehr das politische Niveau sinkt.
Es hagelt Hiobsbotschaften. 60 Prozent der Deutschen werden wegen der Preisexplosion und Energienot finanziell nur schwer über die Runden kommen, warnen die Sparkassen. Bislang waren es 15 Prozent! Andere Wirtschaftsforscher sagen einen permanenten Wohlstandsverlust voraus. Doch was macht die Ampel?
Die verspricht seit Monaten Entlastung, ohne das Versprechen überzeugend einzulösen. Stattdessen sorgt sie mit neuen Gasabgaben für Verwirrung. Während Kanzler Olaf Scholz in der Cum-Ex-Affäre grenzwertig vergesslich wirkt, belehren Grünen-Spitzenpolitiker die Bevölkerung mit Spartipps.
Zum Waschlappen statt zur Dusche rät etwa Winfried Kretschmann. Der Grünen-Spitzenpolitiker aus Baden-Württemberg verkündet zugleich stolz, dass er ein E-Auto und eine riesige PV-Anlage besitze und eine Pelletheizung bestellt habe. Für Millionen von Familien, Rentnern, Studenten und Normalverdienern muss das wie eine Verhöhnung klingen, die in Mietwohnungen sitzen und nicht wissen, wie sie den Kühlschrank füllen sollen. Das ist Dekadenz zum Abgewöhnen.
Die Umfragewerte sind für Kanzler und Regierung ohnehin schon mies. Scholz muss jetzt jedoch aufpassen, dass sich die wachsende Enttäuschung über den Kurs der Ampel in der Ukraine-Krise im Herbst nicht auf den Straßen in Wut entlädt.
Was Deutschland jetzt braucht, sind drei Dinge:
Weitere Waschlappen-Weisheiten haben jedenfalls in der Politik nichts verloren.