Fest der Kulturen Integratives Fußballturnier soll in Leer Menschen zueinander bringen
Am 19. August findet auf dem Gelände des VfR Heisfelde ein Fußballturnier statt. Doch eigentlich geht es bei dem Turnier gar nicht so sehr um den Sport.
Leer - Der Sportplatz des VfR Heisfelde wird am Freitag, 19. August, zur Heimat vieler Völker. Das sechste integrative Fußballturnier steht auf dem Plan. Organisiert wird das Fußballturnier vom Verein Afrikanische Diaspora Ostfriesland zusammen mit dem VfR Heisfelde und der Sportjugend Leer.
„Menschen verschiedenster Nationen leben in Deutschland. Durch so eine Veranstaltung kann man sich kennenlernen und austauschen“, sagt der Vorsitzende des Vereins Afrikanische Diaspora Ostfriesland Ali Kone.
Musik und Pokale
Um 16 Uhr soll es losgehen. „Wir konnten verschiedene Politiker dafür begeistern, vorbeizukommen und sich das Fest anzusehen“, sagt er. Nach einem Kennenlernen und Austauschen wird es ab 17 Uhr sportlich. 16 Mannschaften haben ihr Kommen zugesagt. Diese kommen aus Ostfriesland, dem Emsland sowie aus Oldenburg und Bremen. Gespielt wird auf Kleinfeld mit sechs Feldspielern und Torwart. Pro Spiel sind zwölf Minuten angesetzt. Eine Teilnahmegebühr wird nicht erhoben.
„Jeder Spieler bekommt am Ende eine Medaille und für die beiden besten Mannschaften haben wir Pokale besorgt“, erklärt Kone. Für ihn ist das besondere an dem Turnier, dass die Mannschaften mit Spielern verschiedenster Nationen besetzt sind. Frei nach dem Motto: „Der Sport verbindet“ wird bis 22 Uhr Fußball gespielt. „So ein Event kann verbinden“, sagt Kone.
Afrikanisches Essen
Zudem werde für Getränke, Musik und Essen gesorgt. „Wir wollen afrikanische Musik spielen“, verrät der Vorsitzende. Auf dem Gelände sollen mehrere Verkaufswagen für Getränke und Verpflegung aufgestellt werden.
„Es werden Menschen aus Afrika, Rumänien, der Ukraine, Deutschland und vielen weiteren Nationen vor Ort sein“, sagt Ali Kone. Neben dem sportlichen Wettbewerb gehe es deshalb vor allem darum, sich unter den Nationen besser kennenzulernen. „Wir sind sehr gemischt und das verbindet“, sagt er.