Bedminster Trump beerdigt Ex-Frau auf seinem Golfplatz – das spart Steuern
Ivana Trump verhalf Donald Trump zu Ruhm und Reichtum. Nun liegt sie auf seinem Golfplatz begraben. Ist das Sentimentalität oder ein Steuertrick?
Ganz der Geschäftsmann: Ex-US-Präsident Donald Trump hat wieder einen Weg gefunden, sich finanzielle Vorteile zu verschaffen. Seine Ex-Frau Ivana liegt seit 20. Juli auf dem Gelände seines Golfplatzes in New Jersey begraben. Fotos von der schmucklosen Grabstätte, die gar nicht zum pompösen Lebensstil der Trumps passt, machen die Runde.
Friedhöfe sind im Bundesstaat New Jersey von der Steuerpflicht befreit. Indem Ivana Trump auf dem Golfplatz nahe dem ersten Abschlag beigesetzt wurde, erlangt das Grundstück diesen Status. Auch die Kosten für die Beerdigung, Grabpflege und Friedhofsgebühren kann Trump nun steuerlich absetzen.
Außerdem können Friedhofseigentümer rechtlich nicht gezwungen werden, im Falle einer Insolvenz ihr Friedhofsgelände zu verkaufen. Das sichert Donald Trump, dem Schulden in dreistelliger Millionenhöhe nachgesagt werden, zusätzlich ab.
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Schon früher nutzte der Immobilienmogul Steuerschlupflöcher aus. Medienberichten von 2019 zufolge sparte Trump allein in dem Jahr eine fünfstellige Summe an Steuern, weil er das Golfplatzanwesen in New Jersey als „Agrarfläche“ registriert hatte. Trump gab an, neun Ziegen auf der Fläche zu halten und Heu zu ernten.
Andererseits hatte Donald Trump schon vor Jahren öffentlich über die Möglichkeit gesprochen, sich selbst oder Familienmitglieder an seinem Golfplatz in Bedminster beerdigen zu lassen – „einem der reichsten Orte des Landes“, wie er gern betont.
Ivana und Donald Trump dominierten in den Achtzigern als Ehepaar und Geschäftspartner die New Yorker High Society. Ivana Trump war Mitte Juli mit 73 Jahren in ihrem Haus tödlich verunglückt. Sie starb wenige Monate nach ihrem vierten Ex-Ehemann, den sie bis zu seinem Tod gepflegt haben soll.