Firrel gewinnt deutlich  Tapfere Riepster feiern tags nach dem Pokal-Aus

| | 30.07.2022 11:46 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Gleich zweimal zu Toren beglückwünscht wurde Firrels Reinhard Grotlüschen (Zweiter von rechts) von seinen Mitspielern. Foto: Doden/Emden
Gleich zweimal zu Toren beglückwünscht wurde Firrels Reinhard Grotlüschen (Zweiter von rechts) von seinen Mitspielern. Foto: Doden/Emden
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Der TSV Riepe hatte am Freitag mit Landesligist Firrel höherklassigen Besuch. Zwei GW-Neuzugänge trafen, ein Firreler Leistungsträger musste vom Platz getragen werden.

Riepe - Am Freitag haben die Fußballer des TSV Riepe aufopferungsvoll dagegen gehalten – und doch deutlich verloren. 0:5 hieß es vor 250 Zuschauern in der ersten Runde des Bezirkspokals gegen Landesligist GW Firrel. Nach Abpfiff gingen die A-Klassen-Kicker aus Riepe erschöpft, aber erhobenen Hauptes vom Platz. An diesem Samstag werden sie es trotz Pokal-Aus richtig krachen lassen. Denn Jens Rademacher, der jüngst aus der Riepster 1. Herren in die 2. Herren gewechselt war, heiratet zwei Jahre nach der standesamtlichen Trauung nun kirchlich. Im Anschluss steht eine große Fete an. „Da sind zwei Drittel der 1. Herren dabei“, verriet Jann-Hendrik Ubben, als ihn die Redaktion am Samstagvormittag beim Auslaufen telefonisch erwischte.

Der 31-Jährige ist Co-Trainer beim TSV und wollte eigentlich seine Fußballschuhe an den Nagel hängen. Doch aufgrund der Personalnot stellte er sich doch noch einmal selber auf. Da Trainer Alwin Tierok-Heddinga – ebenso wie Firrel-Trainer Bernd Grotlüschen – im Urlaub weilt, übernahm Ubben mit dem verletzten Spieler Ben Fuchs die Leitung der Riepster Mannschaft. „Mit dem Auftritt des Teams bin ich sehr zufrieden. Nach einer nervösen Anfangsphase haben wir das gut gemacht“, urteilte Jann-Hendrik Ubben.

Riepe war durch Popp einem Tor nahe

Schon nach 15 Minuten hatte Firrel mit 2:0 geführt. Reinhard Grotlüschen und Neuzugang Henning Röbke hatten es ausgenutzt, dass der TSV im eigenen Strafraum den Ball nicht konsequent geklärt hatte. Mit dem 3:0 – erzielt durch einen Foulelfmeter durch Manuel Suda – war die Partie nach gut einer halben Stunde zugunsten des haushohen Favoriten praktisch entschieden. „Wir haben aber auch ein paar Nadelstiche gesetzt und waren durch Jannes Popp mehrmals dicht dran, auch ein Tor zu erzielen“, sagte Jann-Hendrik Ubben. Nach dem Seitenwechsel stellten Reinhard Grotlüschen (55.) und mit Michael Olbrys (63.) ein weiterer Firrel-Neuzugang auf 5:0. „Vielmehr Großchancen haben wir auch nicht zugelassen“, so Ubben.

In der zweiten Halbzeit wurde ein ansonsten faires Spiel etwas hitzig – beispielsweise nachdem Manuel Suda von einem Riepster gelegt worden war. Der GW-Offensivmann, der zuletzt am Knie operiert worden war, musste wegen einer erneuten Knieverletzung vom Platz getragen werden.

Tore: 0:1 Re. Grotlüschen (10.), 0:2 Röbke (14.), 0:3 Suda (Foulelfmeter, 32.), 0:4 Re. Grotlüschen (55.), 0:5 Olbrys (63.).

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