Aktionen am Nordstrand  Greenpeace will auf Borkum protestieren

Lukas Münch und Florian Ferber
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Von Lukas Münch und Florian Ferber
| 22.07.2022 19:02 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Gegen die geplante Erdgasförderplattform in der Nordsee vor Borkum – diese hier steht in Norwegen– regt sich weiter Protest. Foto: Archiv/dpa
Gegen die geplante Erdgasförderplattform in der Nordsee vor Borkum – diese hier steht in Norwegen– regt sich weiter Protest. Foto: Archiv/dpa
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Die Umweltschützer rufen dazu auf, am Dienstag ein Menschenbild am Nordstrand zu kreieren und so Stellung gegen eine Erdgasförderung zu beziehen. Auch für Montag ist eine Aktion geplant.

Borkum - Gleich zwei Protestaktionen plant die Umweltorganisation Greenpeace für diese Woche am Borkumer Nordstrand. Am Montag, 25. Juli, und Dienstag, 26. Juli, soll laut Greenpeace-Campaigner Till Seidensticker protestiert werden – unter anderem am Montagvormittag mit einem 14 Meter langen, aufblasbaren Wal.

„Er dient als Symbol“, so Seidensticker, „konkret für die Meeresumweltverschmutzung durch Projekte, wie die geplanten Erdgasbohrungen vor Borkum.“ Laut Seidensticker will man mit der Walaktion Öffentlichkeit schaffen und aufmerksam machen auf den Protest am nächsten Tag.

Teilnehmer sollen möglichst Buntes tragen

„Am Dienstag wollen wir mit möglichst vielen Borkumerinnen und Borkumern, Urlauberinnen und Urlaubern, Passantinnen und Passanten ein Menschenbild am Strand kreieren, das eindeutig Stellung bezieht gegen die neuen Erdgasförderungsprojekte vor Borkum und anderswo“, erklärt Till Seidensticker. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen wenn möglich ein buntes T-Shirt mitbringen.

Auch vonseiten der Stadtverwaltung um Frank Pahl will man sich blicken lassen. Der Hauptamtsleiter bestätigte, dass „unsere Umweltsachbearbeiterin und ich selbst dem ganzen auch einen Besuch abstatten wollen – wenn es die Zeit zulässt an beiden Protesttagen“. Die Stadt sei gebeten worden, den Greenpeace-Protestaufruf zu verbreiten. Dies habe man auch getan. „Das gehört sich einfach so“, so Pahl.

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