Achtelfinale beim Ostfriesland-Cup  Neuzugang schießt den SV Holtland direkt ins Viertelfinale

Bernd Hasbach und Sören Siemens
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Von Bernd Hasbach und Sören Siemens
| 03.07.2022 20:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Holtland ist im Rennen um den begehrten Ostfriesland-Cup-Pokal noch dabei, trifft im Viertelfinale nun auf den Holter SV oder Germania Leer. Foto: Doden/ Emden
Holtland ist im Rennen um den begehrten Ostfriesland-Cup-Pokal noch dabei, trifft im Viertelfinale nun auf den Holter SV oder Germania Leer. Foto: Doden/ Emden
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Der SV SV Holtland ist beim Ostfriesland-Cup eine Runde weiter. Beim 1:0-Sieg in Pewsum wusste die Defensive wieder zu überzeugen. Und vorne schlug ein Neuzugang zu.

Pewsum - Die Überraschungsmannschaft der letztjährigen Bezirksliga-Saison hat ihre Künste auch mit in die neue Saison genommen. Der SV Holtland zeigte beim Ostfriesland-Cup-Achtelfinale beim Ligakonkurrenten TuS Pewsum wieder seine Leidenschaft für gute Defensivarbeit und die Klasse, immer für einen Treffer gut zu sein. So setzte sich der Bezirksliga-Dritte mit 1:0 in der Krummhörn durch und zog ins Viertelfinale ein. Dort wartet am Sonntag, 24. Juli, nun der Sieger der Partie Holter SV gegen Germania Leer (16. Juli).

Pewsums Derk Schoneboom (links) im Zweikampf mit Tobias Schlink. Foto: Doden/Emden
Pewsums Derk Schoneboom (links) im Zweikampf mit Tobias Schlink. Foto: Doden/Emden

„Wir wussten, dass Pewsum einen druckvollen Fußball spielt und haben uns darauf eingestellt“, sagte Jörn Janssen, der sein Team für die starke Abwehrarbeit lobte. Dort kam Neuzugang Daniel Diekmann (Germania Leer) zum Einsatz. Für das Tor des Tages zeichnete ein anderer Neuer verantwortlich. Der junge Maurice Bombach wechselte vergangene Saison aus der Kickers-Jugend in seine Heimatstadt Aurich zurück und von dort vom Herren-Bezirksligisten SpVg nun nach Holtland. Nach 18 Minuten feierte er einen Einstand nach Maß, als er den Ball aus 14 Metern platziert, wunderbar und unhaltbar für den neuen Pewsum-Keeper Nils Ludwig im oberen Eck zum 0:1 platzierte (18.).

Rettungstat per Fallrückzieher

Mit dem Treffer war auch die Pewsumer Anfangsdruckphase erstmal etwas beendet. Der TuS startete sehr aktiv, besaß durch Marek Hinrichs nach sieben Minuten seine beste Chance. Doch Keeper Jörn Jacobs war bei strömendem Regen zur Stelle. Erst in der zweiten Halbzeit hörte der Regen auf. Die Gäste forderten vor 250 Zuschauern kurz darauf vergebens Elfmeter (10.). Hochkarätige Chancen blieben nach dem Bombach-Treffer bis zur Pause Mangelware.

Auch nach dem Wechsel gab es nur wenige knifflige Torraumszenen. Pewsum war am Drücker, hatte klare Feldvorteile, fand aber kaum eine Lücke im starken Holtlander Defensivverbund. Die Gäste wiederum ließen auch gelegentlich ihre Konterstärke aufblitzen. Nach einem solchen mit Abschluss von Timon Balzen nach Zuspiel von Lukas Berghaus rettete Sandro Poppenga mit einem Fallrückzieher spektakulär vor der Torlinie. Poppenga und Berghaus waren vergangene Saison noch Mitspieler bei Germania Leer.

Spieldaten

Pewsum: Ludwig; Gwosdenko, Ulferts (85. Davids), Poppenga, Hinrichs, Weyers, Buß, Müller (65. Olk), Langheim (80. Hempelmann), Lübbers (57 Ringena), Schoneboom.

Holtland: Jacobs; Koning, Buss, Diekmann, de Buhr (68. Ageev), Berghaus, van Dijk (57 Holtz), Buß, Bombach (75. Smidt), Balzen (85. Stöter), Schlink.

Tore: 0:1 Bombach (18.).

Erst in der Schlussphase konnte Pewsum mit seiner Überlegenheit auch Torgefahr ausstrahlen. Ein Flachschuss von Joker Marvin Davids parierte Jacobs (86.). Dann traf Davids nach einer Ecke den Ball nicht richtig (90.), ehe der letzte Schussversuch von Jannis Hempelmann über das Tor strich (94.). „Wir waren die spielbestimmende Mannschaft und hätten uns zumindest das Remis und damit das Elfmeterschießen verdient gehabt“, sagte TuS-Trainer Bernd Buß nach dem Abpfiff, während die Gäste ihren Viertelfinal-Einzug bejubelten.

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