Trainingsauftakt in Pewsum  Prominentester Neuzugang kommt von Kickers Emden

Bernd Hasbach
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Von Bernd Hasbach
| 26.06.2022 19:28 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Acht Neue waren beim Auftakttraining dabei. Das Foto zeigt (vorne von links): Jannis Hempelmann, Hauke Buss, Nils Ludwig und Jean-Pierre Bamezon. Hinten (von links): Betreuer Thorsten Uphoff, Siebo Lübbers, Derk Schoneboom, Tjardo Ringena, Sandro Poppenga und Trainer Bernd Buss. Foto: Doden
Acht Neue waren beim Auftakttraining dabei. Das Foto zeigt (vorne von links): Jannis Hempelmann, Hauke Buss, Nils Ludwig und Jean-Pierre Bamezon. Hinten (von links): Betreuer Thorsten Uphoff, Siebo Lübbers, Derk Schoneboom, Tjardo Ringena, Sandro Poppenga und Trainer Bernd Buss. Foto: Doden
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Der TuS Pewsum startete bereits in die Vorbereitung auf die neue Saison. Der Trainer verfügt über einen sehr üppigen Kader, dem auch seine beiden Söhne angehören.

Pewsum - Nach genau fünf Wochen Sommerpause ist der TuS Pewsum am letzten Sonnabend in die Vorbereitung auf die neue Fußball-Bezirksligasaison gestartet. Der Trainingsauftakt war mit der Kadervorstellung verbunden. Sieben Spieler haben den TuS verlassen oder legen eine sportliche Pause ein. 13 Akteure haben sich den Verein angeschlossen, wobei drei Spieler bereits in der Winterpause kamen.

Der interessanteste Neuzugang

In Pewsum liegt der Fokus auf jungen Spielern mit Perspektive. Allerdings konnten auch zwei namhafte Kicker verpflichtet werden. Sandro Poppenga kam von Landesliga-Absteiger Germania Leer und ist ein erfahrener Abwehrspieler. Von Regionalliga-Aufsteiger Kickers Emden kam Torhüter Nils Ludwig. Er kam beim BSV Kickers zuletzt nicht häufig zum Einsatz. Aber wenn er zwischen den Pfosten stand, hielt er überragend und könnte der große Pewsumer Rückhalt werden. Vor seiner Kickers-Zeit spielte er schon einmal für den TuS Pewsum.

So tickt der Pewsumer Trainer

Seit Juli 2020 ist Bernd Buß Chef-Trainer bei den Krummhörnern. Er ist ein engagierter Coach, der gut mit jungen Spielern umgehen kann. Der 52-Jährige ist zweifacher Familienvater, sein ältester Sohn Keno (22 Jahre) spielt im Pewsumer Angriff und sein Sohn Hauke (18 Jahre) ist Torwart und rückte von den A-Junioren des JFV Krummhörn in den Pewsumer Kader auf.

Der andere Blick auf den Kader

Drei Brüderpaare spielen in Pewsum. Johannes und Siebo Lübbers, Ben und Paul Poppinga sowie Hauke und Keno Buß. Bei Letzteren ist der Vater auch noch Trainer. Drei Spieler tragen den gleichen Vornamen, Hauke Buß, Hauke Gornig und Hauke Ulferts. Doppelt gibt es den Jannis: Jannis Hempelmann und Jannis Langheim. Durch den Aufstieg von Concordia Suurhusen gibt es für Bernd Buß und seine Söhne in dieser Saison ein echtes Heimspiel. Familie Buß wohnt 500 Meter vom Concordia-Sportplatz entfernt.

Das sind die Ziele des Vereins

Das Ziel Aufstiegsrunde wurde in der letzten Saison erreicht. Aufgrund von verletzten und gesperrten Spielern und dem kleinen Kader war sportlich dann nicht mehr viel drin. „Ich gehe mit 29 Spielern in die Vorbereitung. Durch den großen Kader ist nun auch der Konkurrenzkampf größer“, sagt Bernd Buß. Und er fügt hinzu: „Wir haben eine starke Offensive, aber in der letzten Saison viele Gegentore bekommen. In der Defensive müssen wir besser werden und haben uns dort gezielt verstärkt“. Buß war kein Freund der zweigeteilten Liga mit Auf- und Abstiegsrunde. „Ich bin froh, dass wir wieder eine ganz normale Saison spielen“, so der TuS-Coach.

Das ist bei den Heimspielen besonders

Auf dem gut gepflegten Hauptplatz werden die Heimspiele ausgetragen. Außerdem verfügen die Krummhörner noch über einen zweiten Rasenplatz und seit letztem Jahr auch noch über einen Kunstrasenplatz. Die gesamte Sportanlage wird von den Platzwarten Gerold Schoon und Rudolf Poppinga gepflegt. Das Ehepaar Yvonne und Johann Wallerstein und Team sorgen für das leibliche Wohl der Besucher bei den Heimspielen.

Meisterschaftstipp des Vereins:

TV Bunde oder TuRa 07 Westrhauderfehn.

OZ-Prognose für den TuS Pewsum:

TuS Pewsum landet zwischen Platz eins und fünf.

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