Drittligist bald in Emden Supercup mit RW Essen – Hoffnung auf mehr als 2000 Fans
Am Freitag, 24. Juni, ist RW Essen bei Kickers Emden zu Gast. Für das Supercup-Spiel des Ostfriesland-Cups hofft der Veranstalter auf mehr als 2000 Fans. Die Vorzeichen sind gut.
Emden/Essen - Besser hätte die Konstellation für die Organisatoren des 1. Ostfriesland-Supercups ja gar nicht laufen können. Am kommenden Freitag treffen mit Kickers Emden und Rot-Weiss Essen um 19.30 Uhr zwei Aufsteiger im Ostriesland-Stadion aufeinander. Die Partie war eigentlich im letzten September angesetzt, doch aufgrund von Terminschwierigkeiten entschieden sich die Organisatoren dann für den 24. Juni. Somit ist die Partie der Aufgalopp vor dem eigentlichen Ostfriesland-Cup (2.7.-3.8.). Das soll auch in Zukunft so bleiben, die Partie mit dem nächsten attraktiven Gegner, dem FC St. Pauli, wird dann in der Vorbereitung auf die Saison 2023/2024 ebenfalls in Emden ausgetragen werden.
„So langsam fängt es an zu kribbeln. Mein Ziel ist es, dass wir die 2000er Marke knacken und mehr Zuschauer kommen werden als zur Partie zwischen Kickers und dem Bremer SV“, gibt sich Organisator Manfred Bloem sehr optimistisch. Zum ersten Spiel der Aufstiegsrunde kamen Ende Mai 2039 Zuschauer ins Stadion.
RW Essen schon im Training
Die Euphorie in den beiden Fanlagern sollte jedenfalls vorhanden sein, Kickers jubelte über den Aufstieg in die Regionalliga Nord, Essen schaffte den Sprung in die 3. Liga. Für beide Teams ist es auch die erste Partie in der Vorbereitung. Während sich die Emder aufgrund des späten Saisonschlusses noch im verdienten Urlaub befinden und erst in der kommenden Woche kurz vor dem Essen-Spiel am 22. Juni mit dem Training starten, hat der neue Drittligist bereits seit Dienstag mit der Vorbereitung begonnen.
Mitverantwortlich bei den Essenern für den Ausflug nach Ostfriesland war ein Verantwortlicher, der mittlerweile bei Waldhof Mannheim angeheuert hat: Trainer Christian Neidhart. Die Essener trennten sich zwei Spieltage vor Saisonende überraschend vom ehemaligen Meppener Coach, Sportdirektor Jörn Nowak und A-Jugend-Trainer Vincent Wagner sorgten in den letzten beiden Partien schließlich für den Sprung in die 3. Liga.
Debüt von Dabrowski
Und somit ist die Partie gegen Kickers Emden auch das erste Spiel vom neuen RWE-Trainer Christoph Dabrowski, der vom Zweitligisten Hannover 96 nach Essen wechselte. In der Partie geht es auch um insgesamt 1500 Euro Preisgeld. Entweder darf sich Kickers Emden über die Summe freuen, sollten die Essener gewinnen, gehen jeweils 500 Euro an RSV Visquard, SV Leezdorf und SV Frisia Loga (Jugend).
„Ich denke, dass die Essener schon ein wenig an der Ehre gepackt sein werden und versuchen wollen, die Partie zu gewinnen, ebenso natürlich Kickers Emden“, meint Manfred Bloem. Damit es zu einem Fußballfest wird, müssen aber noch einige Tickets über den Tisch gehen. Kickers-Finanz-Vorstand Matthias Nittmann erklärte, dass bisher gut 600 Tickets verkauft beziehungsweise als Ehrenkarten vergeben wurden. „Ich denke, dass sich viele Anhänger auch noch an der Tagekasse bedienen werden. Wir hoffen, dass auch der Vorverkauf in den nächsten Tagen noch anzieht“, so Nittmann. Wer diesen nutzen will, kann sich mit Tickets online (ticketshop.bsv-kickers-emden.de) oder an oder Sprint Tankstelle (Auricher Str. 21, Emden) und der Stadiongaststätte in Emden damit versorgen.
Der Ausflug der Essener nach Ostfriesland ist mit dem Spiel in Emden aber noch nicht beendet. Nach der Partie werden sie in Leer übernachten, am Samstag um 16 Uhr dann beim TuS Weener nachträglich zum 100-jährigen Jubiläumsspiel gegen eine Rheiderland-Auswahl antreten, um das Wochenende dann am Sonntag mit einem Blitzturnier bei Holthausen-Biene zu beenden.
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