Hilfe für Krebskranke  Benefiz-Paddlerin erreicht Greetsiel

Michael Hillebrand
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Von Michael Hillebrand
| 25.05.2022 13:54 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Prof. Dr. Dr. Birgit Burkhard hat ihr Ziel erreicht. Foto: Privat
Prof. Dr. Dr. Birgit Burkhard hat ihr Ziel erreicht. Foto: Privat
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Nach neun Tagen hat Prof. Dr. Dr. Birgit Burkhardt auf ihrem Paddlebord Greetsiel erreicht. Dort bekam es die Krebsärztin mit der Wasserschutz-Polizei zu tun.

Greetsiel - Prof. Dr. Dr. Birgit Burkhardt hat es geschafft: Nach 262,03 Kilometern ist die Kinder-Onkologin jetzt auf ihrem Stand-Up-Paddlebord in Greetsiel angekommen. Im Rahmen der Aktion sammelte die Münsteranerin dabei Geld für die Krebshilfe. Schon jetzt steht fest, dass mehr als 12.000 Euro an Spenden zusammengekommen sind. Das teilt Dr. Jörg Bockow gegenüber unserer Zeitung mit. Er gehört zum Team, das die Stand-Up-Paddlerin im Hintergrund unterstützt hat. Das Geld soll zu gleichen Teilen an den Verein Herzenswünsche in Münster und die Stiftung Bürger für Münster für deren Kinder- und Jugendprojekte im Brennpunkt Coerde gehen.

Was und warum

Darum geht es: Eine Ärztin aus Münster für den guten Zweck von Münster nach Greetsiel gepaddelt.

Vor allem interessant für: Sportbegeisterte

Deshalb berichten wir: Wir wurden auf die Aktion aufmerksam gemacht.

Den Autor erreichen Sie unter: m.hillebrand@zgo.de

„Noch steht nicht fest, wie viele Spenden am Ende zusammenkommen werden. Viele potenzielle Spender werden nämlich erst in den kommenden Tagen ihre Versprechen einlösen“, schreibt er. Auf ihrem Weg von Münster an die Küste hat die Medizinerin 52 Stunden lang gepaddelt und 83.955 Paddelschläge zurückgelegt. An den neun Tagen, an denen sie unterwegs war, legte Burkhardt dabei neun Etappen zurück, die sie über den Dortmund-Ems-Kanal und weiter über die Ems durch Emden führten. Weiter ging es über das Hinter Tief, das Knockster Tief und das Neue Greetsieler Sieltief bis in den Hafen von Greetsiel. Unterwegs musste die Paddlerin an sechs Schleusen und zehn Wehren ihr Bord aus dem Wasser nehmen und tragen.

Spendenübergabe in etwa vier Wochen

Bei der Ankunft in Greetsiel drehten die Münsteranerin und Mitglieder ihres Teams schließlich Ehrenrunden im Hafen – mit dem Hafenmeister und der Wasserschutzpolizei im Nacken. Stand-Up-Paddlebords sei darin nämlich eigentlich verboten. „Doch man ließ die Challenge gewähren.“ Die gesamte Tour sei für die Professorin „extrem anstrengend“ gewesen. Am Ende habe sie sich nur noch auf ihr Bett gefreut.

Überreicht werden sollen die Spenden in etwa einem Monat. Alle Berichte zu der Tour und weitere Informationen gibt es auf der Website www.supchallenge2022.de

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