Ossiloop  Landfrauen Dunum servieren im Ziel 150 Liter Ostfriesen-Tee

Hannah Weiden
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Von Hannah Weiden
| 17.05.2022 09:32 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 300 Litern pro Jahr haben die Ostfriesen den Weltrekord in Teetrinken beurkundet bekommen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von 300 Litern pro Jahr haben die Ostfriesen den Weltrekord in Teetrinken beurkundet bekommen. Foto: Mohssen Assanimoghaddam/dpa
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An diesem Dienstag steht die fünfte Ossiloop-Etappe von Plaggenburg nach Dunum an. Im Ziel versorgen die Landfrauen die Teilnehmer mit Ostfriesen-Tee. Die B 210 ist im Zielbereich gesperrt.

Dunum - Etwa 150 Liter Ostfriesen-Tee haben die Landfrauen aus Dunum 2019 an die Ossilooper ausgeschenkt. Auch in diesem Jahr wird es wieder Tee im Zielbereich geben, vermutlich allerdings weniger als in den Vor-Corona-Jahren, sagt Helga Hayungs. Sie ist eine der Organisatorinnen des Teetrinkens und seit 14 Jahren bei den Landfrauen.

Am Dienstag um 19 Uhr fällt der Startschuss für die fünfte Ossiloop-Etappe. Für die Läuferinnen und Läufer geht es 11,3 Kilometer von Plaggenburg nach Dunum. Start ist in Plaggenburg beim Feuerwehrhaus an der Esenser Straße (B 210), das Ziel ist am Alten Postweg in Dunum.

Baustelle: B 210 ist gesperrt

„Wir bereiten den Tee spontan zu. Man kann ihn ja schlecht stehenlassen“, sagt Helga Hayungs schmunzelnd und fügt hinzu: „Wie viel das genau sein wird, kann ich nicht sagen.“ Sechs große Pakete Ostfriesen-Tee stünden aber bereit – die möglichen Reste würden an anderer Stelle verwendet. „Kluntje haben wir natürlich auch, aber viele trinken ihren Tee mittlerweile eh ohne Zucker“, sagt die Dunumerin. Zum Tee reichen die Landfrauen beim Ossiloop traditionell auch Rosinenstuten: „Den gibts frisch gebacken von unseren hiesigen Bäckern“, erklärt Hayungs.

Zusätzlich zur Corona-Situation sorgt eine Baustelle für Planungsunsicherheit: Die B 210 zwischen Ogenbargen und Dunum ist derzeit gesperrt. „Wir wissen deshalb nicht, wie viele Leute zu uns durchkommen werden“, sagt Hayungs. Organisator Edzard Wirtjes zeigt sich unbesorgt. „Das spielt uns eigentlich sogar in die Karten. So fließt dort nämlich nicht mehr so viel Verkehr und an der Stelle ist es etwas ruhiger“, sagt er auf Nachfrage unserer Zeitung. Teilnehmer, Organisation, Presse und Busse könnten im Zeitraum von 18 bis 19.15 Uhr in die Straße einfahren und in Dunum stehenbleiben. Die Busse würden im Bereich hinterm und die Autos im Bereich vorm Ziel parken können. Wirtjes bittet darum, die Baustelle in Richtung Esens zu verlassen und nicht auf der Straße zu wenden.

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