Dritte Etappe des Ossiloop Eine Erfrischung vor historischer Kulisse
Am Dienstag steht die dritte Ossiloop-Etappe an: Es geht von Bagband über Spetzerfehn nach Holtrop. Für den zweitplatzieren Matthias Heinken ist die Teilnahme ein Training für den Ironman.
Bagband - Die Teilnehmer und Zuschauer können sich bei der heutigen Ossiloop-Etappe auf eine besondere Zwischenstation freuen: „Nach zwei Jahren Pause gibt es am heutigen Dienstag bei der historischen Kapelle in Spetzerfehn wieder eine Wasserausgabestelle für die Läufer“, teilt Hinrich Trauernicht vom Spetzerfehner Ortsrat mit. Am Dienstagabend geht es für die Ossilooper von Bagband über Spetzerfehn nach Holtrop. Die dritte Etappe ist 11,6 Kilometer lang und damit die längste der insgesamt sechs Teilstrecken. Gestartet wird um 19 Uhr auf dem Bagbander Festplatz an der B72, ins Ziel gelaufen wird beim Dorfplatz in Holtrop. Für diejenigen, die bei der dritten Etappe nicht dabei sein können, bietet unsere Zeitung wieder einen Liveblog an. Auf unserer Internetseite berichten die Reporterinnen und Reporter in Texten, Bildern und Videos über das Geschehen vor Ort.
Hinrich Trauernicht freut sich auf den Abend: „Auch die zahlreichen Zuschauer, die den Lauf hier verfolgen, werden von aktuellen und ehemaligen Mitgliedern des Ortsrates mit Bratwürsten und Kaltgetränken versorgt.“ Bei der Versorgungsstation handelt es sich laut Organisator Edzard Wirtjes um die älteste Versorgungsstelle in der Geschichte des Ossiloops. Mit dem Fehnkanal, der schmalen Drehbrücke, der Windmühle Steenblock in unmittelbarer Nähe sowie der historischen Kapelle gehöre dieser Platz zu den interessantesten Stellen der Ossiloop-Tour. Während die Top-Favoritin der Frauen, Katharina Saathoff (Braunschweiger LC), bei der zweiten Etappe knapp viereinhalb Minuten schneller war als die zweitplatzierte Frau, sieht es bei den Männern etwas knapper aus. Bei der zweiten Etappe am Freitag war Titelverteidiger Andreas Kuhlen (Braunschweiger LC) nur sechs Sekunden vor Matthias Heinken (Norder TV) im Ziel.
Ossiloop als Training für den Ironman
Auf die Frage, ob Matthias Heinken sich vielleicht Chancen auf den Sieg ausmalt, antwortet er: „Ich glaube nicht, dass das passieren wird.“ Er erklärt: „Wir laufen in der Spitze zwar schon in einer Gruppe, aber auf den letzten Metern, wenn es um die Platzierung geht, ist Andreas schon noch deutlich schneller.“ Für ihn gehe es daher eher um den zweiten beziehungsweise den dritten Platz.
Auf den Ossiloop hat er sich nicht speziell vorbereitet. „Ich nehme das gerne im vollen Training mit“, sagt Heinken. Denn aktuell trainiert er für den Ironman auf Hawaii. Die legendäre Weltmeisterschaft im Triathlon über 3,8 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42 Kilometer Laufen findet im Herbst nach zweijähriger Pause wieder statt. Heinken hatte sich im August für eine Teilnahme qualifiziert. Er ist damit neben Frank Lünemann aus Moormerland und Reinke Eiben aus Emden der dritte Ostfriese, der für den Ironman nach Hawaii fliegen wird.