Hamburg
Eurowings fliegt vom Hamburger Airport 60 Ziele direkt an
Die Fluglinien bereiten sich auf eine gestiegene Reiselust der Deutschen im Sommer vor. Eurowings bietet ab dem Hamburger Flughafen so viele Direktziele an wie noch nie.
Eurowings-CEO Jens Bischof bemüht beim Ortstermin am Hamburger Flughafen das Bild von der Ketchupflasche. Ganz lange kommt nichts und dann plötzlich ganz viel. So soll es sich in diesem Jahr auch mit der Zahl der Fluggäste verhalten. Nachdem die Einschränkungen wegen der Coronapandemie das Reisen in den vergangenen Jahren erschwert haben, sei das Fernweh bei den Kunden jetzt um so größer. Die Airline baut daher ihr Angebot ab dem Helmut-Schmidt-Airport in Hamburg weiter aus.
„Wir erwarten einen ‚heißen Sommer‘ hier am Flughafen. Der Ferienbeginn wird dem auf der Autobahn gleichen: Alle wollen gleichzeitig auf Reisen gehen“, betont Airport-Geschäftsführer Michael Eggenschwiler. 115 Flugverbindungen werden deswegen im Sommer angeboten - davon allein 60 von Eurowings. „Unsere Kapazität in Hamburg bei Zielen im europäischen Ausland liegt sogar zehn Prozent über dem Angebot im Vor-Corona-Jahr 2019“, so Bischof. Deutlich aufgestockt habe die Airline insbesondere das Angebot auf die Kanaren und zu Zielen in Griechenland. Neu im Portfolio sind unter anderem auch die schwedische Großstadt Göteborg sowie Alicante in Spanien.
In den Sommermonaten kalkuliert der Flughafen mit 280.000 Passagieren pro Woche. Das sind noch einmal 30 Prozent mehr als in den Osterferien. Eurowings wird dabei zirka 350 Abflüge in der Woche anbieten.
Damit keine Umweltbedenken das Ferienvergnügen der Passagiere trüben, wirbt Eurowings mit seinen Bemühungen um mehr Klimaschutz. Die Airline habe 1,5 Millarden Dollar in 13 Flugzeuge des Typs Airbus A321neo investiert. Dabei handelt es sich nach eigenen Angaben um das effizienteste und leiseste Kurz- und Mittelstreckenflugzeug der Welt - im Jahr sollen pro Flieger 3700 Tonnen CO2 eingespart werden. Die Passagiere können außerdem per Mausklick ihre Emissionen freiwillig kompensieren, indem sie die Renaturierung des Königsmoors bei Rendsburg fördern.