Innenstadt
Mit Blumen zum verkaufsoffenen Sonntag
Mit dem Geranienmarkt eröffnet der Kaufmännische Verein Aurich am 8. Mai die Gartensaison. Dazu gibt es einen verkaufsoffenen Sonntag. Allerdings mit Einschränkungen.
Aurich - Sieben Gärtnereien und Floristen werden am Sonntag, 8. Mai, ab 9 Uhr auf dem Auricher Marktplatz ihre Waren präsentieren. Gartenbaubetriebe aus Aurich und Umgebung verkaufen Blumen und Pflanzen und geben den Kunden Tipps für den Garten. Wer noch kein Geschenk zum Muttertag hat, dürfte dort fündig werden.
Der Geranienmarkt ist für den Kaufmännischen Verein Aurich (KV) nach zwei Pandemie-Jahren „der Startschuss zu einem hoffentlich ganz normalen Veranstaltungsjahr“, wie der KV-Vorsitzende Udo Hippen am Donnerstag in einem Pressegespräch sagte. „Wir wollen die Menschen wieder für die Innenstadt begeistern.“
Graffiti-Künstler hilft Flüchtlingen
Zu den Pflanzenhändlern auf dem Marktplatz gesellen sich sechs Schausteller mit Imbissständen und Kunstgewerbe. „Wir versuchen, auch ein kleines Karussell zu bekommen“, sagte Hippen. Straßenmusiker sorgen ebenfalls für Stimmung. Gerrit Akkermann und Thomas Kümper treten in den Nachmittagsstunden in der Fußgängerzone auf. In der Norderstraße gestaltet der Auricher Graffiti-Künstler Tim Write ein Bild, das zugunsten der Auricher Flüchtlingshilfe versteigert werden soll. Die Aktion wird von DJ Andreas Krull musikalisch untermalt.
Die Gastronomen Arno Fecht und Daniel Schmitz organisieren an diesem Tag einen Flohmarkt im Carolinengang. Die beiden betreiben dort Gaststätten („Pinte“ und „Hirsch“). Wer dort etwas verkaufen möchte, kann sich per E-Mail unter pinte.aurich@gmail.com oder telefonisch unter 0151/68190399 anmelden. Der Aufbau beginnt um 8 Uhr, der Verkauf offiziell um 10 Uhr. Auch der Eingang zum Carolinengang soll durch Graffiti verschönert werden. Die Lohne ist im Moment in weiten Teilen eine Schotterpiste. Sie soll vom kommenden Herbst an saniert werden.
Zu weit weg vom Marktplatz?
Wie üblich öffnen zum Geranienmarkt von 13 bis 18 Uhr die Geschäfte. Der verkaufsoffene Sonntag beschränkt sich diesmal allerdings auf den Innenstadtring. Das Einkaufszentrum Caro ist ebenso wie die Fachmarktzentren am Stadtrand ausgeschlossen, weil die Gewerkschaft Verdi ansonsten rechtlich gegen die Genehmigung vorgegangen wäre. Sie beruft sich auf das Ladenöffnungsgesetz. Danach muss ein besonderer Anlass vorliegen, der den zeitlichen und örtlichen Umfang der Sonntagsöffnung rechtfertigt. Der Caro und die Gewerbegebiete seien zu weit weg vom Marktplatz, argumentiert Verdi.
KV-Chef Hippen hofft für zukünftige verkaufsoffene Sonntage dennoch, „dass wir einen Weg finden, den Caro und den Pferdemarkt einzubinden“. Beides gehöre zur Innenstadt. In den 80er und 90er Jahren sei das eine funktionierende Achse gewesen.
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