Freizeit
Erfolgsgeschichte mit Café in Moormerland geht weiter
Seit Montag ist das Café Klönsnack im Fehntjer Zentrum in Warsingsfehn wieder geöffnet. Es wurde von Stammgästen schon sehnlich erwartet. Eine gute Nachricht gibt es bei den Preisen.
Warsingsfehn - In einem kleinen Körbchen „wachsen“ neben Schneeglöckchen mehrere Geldscheine: Das Präsent von der Stammtischrunde zeigt, wie sehr sich die Dauergäste darüber freuen, dass sie ihren Tisch vor dem Café Klönsnack in Warsingsfehn seit Montag wieder einnehmen können. Über die Wiedereröffnung nach zwei Jahren Pandemie freuen sich außerdem die Ehrenamtlichen.
Was und warum
Darum geht es: Nach langer Pause wegen Corona ist der Mehrgenerationentreff in Warsingsfehn jetzt wieder geöffnet. Außerdem steht ein Jubiläum bevor.
Vor allem interessant für: Kaffeedurstige in Moormerland und umzu
Deshalb berichten wir: Das Café wird von Ehrenamtlichen in Eigenregie geführt. Die Autorin erreichen Sie unter: k.lueppen@zgo.de
Ein Verein ist Träger des Mehrgenerationentreffs im Fehntjer Zentrum, der momentan aus 20 Mitgliedern besteht. Um die Bewirtung der Gäste im Café kümmern sich außerdem aktuell 14 Frauen und zwei Männer, wie der Vereinsvorsitzende Adolf Scheetz berichtet. Damit ist der Treffpunkt gut aufgestellt. „Wer Lust hat, ebenfalls mitzumachen und unentgeltlich im Café zu arbeiten, ist jederzeit willkommen“, sagt Scheetz. Interessierte können sich bei der Gemeinde Moormerland im Seniorenbüro melden – oder direkt im Café.
In diesem Jahr will der Verein das zehnjährige Bestehen des Mehrgenerationentreffs mit einem Sommerfest würdigen. „Wer hätte das vor zehn Jahren für möglich gehalten?“, fragt Arnold Eyhusen, stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde Moormerland. Er verhehlt nicht, dass es anfangs Skepsis gab, ob ein selbstverwaltetes Café funktionieren würde. Aber aus der Idee, die in einer Projektgruppe geboren wurde, ist eine Erfolgsgeschichte geworden.
Treffpunkt für viele Gruppen
Neben dem Café mit 25 Plätzen, in dem tagsüber Kaffee, Tee, kalte Getränke, Kuchen und ein kleines Frühstück angeboten werden, ist das Klönsnack vor der Pandemie der Treffpunkt für zahlreiche Gruppen und Beratungsangebote gewesen. Derzeit arbeitet der Verein zusammen mit Fritz-Folkert Dirks vom Seniorenbüro daran, das Programm neu aufzustellen. Dazu gehörte auch der „Kaffee mit Karin“ unserer Zeitung. Diese Form von Sprechstunde mit Reporterin Karin Lüppen soll es wieder geben, die Termine werden noch bekanntgegeben.
Derzeit steht schon fest, dass es wieder Beratungstermine der Sozialverbände VdK (am ersten Mittwoch im Monat) und SoVD (am 1. Montag im Monat) geben wird. Ebenfalls sollen die geführten Fahrradtouren mit Willi Brückmann und Tagesfahrten wieder angeboten werden. Die Termine für die Fahrradtouren können im Café erfragt werden, dort kann man sich auch anmelden. Die nächste ist am 26. April.
Preise bleiben unverändert
Eine gute Nachricht: Die sozialen Preise für Getränke, das Frühstück und Kuchen bleiben unverändert. Dass es das Café überhaupt gibt, ist dem Eigentümer des Fehntjer Zentrums, Enno Poets aus Leer, zu verdanken. Er stellt die Räumlichkeiten zur Verfügung, in denen früher die Gaststätte „Cheers“ war. Vermittler war seinerzeit der damalige Bürgermeister Anton Lücht. Das Team aus Ehrenamtlichen hat das Café 2011 in Eigenarbeit renoviert. Kleine Arbeiten werden ebenfalls von Mitgliedern erledigt. Die Gemeinde Moormerland trägt Strom- und Heizungskosten.
Ein Mehrgenerationentreff mit Herz
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