Fitness
Mehr Lebensfreude dank des Rehasports
Die Rehasportgruppe Wirbelsäule und Osteoporose des VfB Uplengen zieht es nach draußen: Wegen der Pandemie war das Training im November an die frische Luft verlegt worden – dabei soll es nun auch bleiben.
Remels - Die Sonne strahlt an diesem Frühjahrsmorgen in Remels, aber es ist doch noch recht schattig. Die kühlen Temperaturen schrecken die Teilnehmer der Rehasportgruppe Wirbelsäule und Osteoporose aber nicht ab. Einige sind noch mit Handschuhen oder Mütze ausgestattet. Die Stimmung ist glänzend. Auch Übungsleiterin Ines Pollmann, die sich selber als „Frostbeule“ bezeichnet, kann sich mit der Neuerung sehr gut abfinden.
Während der Hochphase der Pandemie wurden die Übungen noch per Video-Konferenz im heimischen Wohnzimmer gemacht. Aber seit November wird sich an der frischen Luft bewegt. „Einige wollten draußen erst nicht mitmachen. Aber alle, die es einmal ausprobiert haben, kommen immer wieder“, freut sich Pollmann. Nur ganz vereinzelt sprangen Teilnehmer ab.
„Man hat mehr Lebensfreude“
Der Schwerpunkt ihres Kurses liegt auf Rückenübungen, aber es gehe auch um die allgemeine Beweglichkeit. Brigitte Düdden ist schon seit 2010 mit dabei. Die 68-Jährige hatte einen Bandscheibenvorfall und auch Probleme mit der Schulter. „Mir geht es wirklich wesentlich besser, seitdem ich Sport treibe. Ich habe mich auch schon früher zu Hause bewegt, aber die Übungen sind sehr hilfreich. Man hat mehr Lebensfreude.“ Auch sie schwärmt von der neuen Umgebung am Rande des Fußballplatzes. „Es ist herrlich, sich in dieser wunderbaren Umgebung zu bewegen.“
Ein Lob für die Übungsleiterin
Unterstützt werden die Übungen von Musik aus dem Mobiltelefon: „Genug gesprungen, je besser du dich hältst, desto mehr hat der Rücken davon. Und wenn Du jetzt noch lächelst, machen wir auch noch etwas für die Gesichtsmuskulatur“, gibt Ines Pollmann vor. Zum Abschluss schlägt sich jeder Teilnehmer mit der rechten Hand auf die linke Schulter. „Das hast du heute wieder ganz toll gemacht“, lautet die Verabschiedung. Nach dem Lob für die Musikauswahl joggen drei Teilnehmer freiwillig noch eine Platzrunde. Froh gelaunt macht sich Teilnehmerin Brigitte Düdden auf den Heimweg: „Übungsleiterin Ines Pollmann ist für die Gruppe ein Geschenk.“ Und für den Rücken.