Verkehr
Straßensperrung in Haxtum dauert noch bis Ende März
Die Vollsperrung für den Ausbau des Radwegs an der Straße Zum Haxtumerfeld zieht sich noch weiter hin. Die Arbeiten selbst sind aber im Zeitplan, so die Stadt. Ein Ende ist im Juni in Sicht.
Aurich - Die Geduld der Autofahrer in Haxtum wird wegen des Baus eines Radwegs weitere zwei Wochen auf eine harte Probe gestellt: Ein Teilstück der Straße Zum Haxtumerfeld bleibt voraussichtlich noch bis Freitag, 25. März, voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgewiesen. Ursprünglich hätte der Verkehr zwischen der Brücke über den Ems-Jade-Kanal und der Straße Zum Antjebitt längst wieder fließen sollen. Doch die sturmbedingten Überschwemmungen von Flächen entlang der Baufläche hätten zu Verzögerungen geführt, sagte Bernd Ewerth am Donnerstag bei einem Ortstermin. Der Leiter des Tiefbauamts sprach davon, dass eine Pumpe ausgefallen und der Graben am Klärwerk deshalb über die Ufer getreten sei. Deshalb hätte man die Arbeiten an dem kombinierten Rad-und Fußweg wegen des Hochwassers nicht planmäßig fortsetzen können. Aber: „Der Bauzeitenplan als solcher ist dadurch nicht gefährdet.“
Der Neubau des rund 570 Meter langen Radweges ist der Grund für die Sperrung. Dafür hatte der Ortsrat Upstalsboom zehn Jahre lang gekämpft, um den Schulweg für die Kinder sicherer zu machen. Anfang Januar wurden endlich Fakten geschaffen. Die Baufirma Jeschke aus Blomberg hatte den Auftrag von der Stadt erhalten und entsandte Bagger und Arbeiter. Die bewältigen gemeinsam mit dem Bauunternehmen Post aus Uplengen verschiedene Aufgaben. Weil die Fahrbahn um 2,50 Meter verbreitert werden muss, geht es dem Klärwerksgraben entlang der Straße an den Kragen. Dessen Flussbett wird etwa zehn Meter in Richtung Westen verlegt.
Die Straße wird etwas breiter
Durch Höhenanpassungen wollen die Planer zudem die Straße kurz vor der Brücke begradigen. So sollen die Verkehrsteilnehmer rascher den Gegenverkehr erfassen und besser reagieren können. Ewerth sprach davon, dass sich in dem Bereich schon Unfälle ereignet haben. Neue Regenwasserrohre sollen dafür sorgen, dass Überschwemmungen in Zukunft möglichst vermieden werden. Außerdem wird die Abzweigung „Zum Antjebitt“ – also in Richtung Klärwerk – verbreitert. Dort ist es derzeit kaum möglich, dass zwei Autos aneinander vorbeifahren.
Statt der bislang veranschlagten 670.000 Euro werden nach der Ausschreibung der Arbeiten rund 230.000 Euro mehr fällig. Insgesamt 900.000 Euro fallen für den Lückenschluss des Radwegs an. Es sei allerdings, so Bernd Ewerth, gelungen, auch mehr Fördergelder zu akquirieren. Das sind jetzt anstelle von 385.000 Euro etwas mehr, nämlich 441.000 Euro. Laut Bernd Ewerth soll der Radweg im Juni fertiggestellt sein, für Ende Mai sind die letzten Asphaltarbeiten geplant.