Hamburg
So demonstrieren „Fridays For Future“ für den Frieden in der Ukraine
Eine Woche dauert Putins Krieg in der Ukraine schon an. Grund genug für „FFF“ schon an einem Donnerstag auf die Straße zu gehen und Frieden zu fordern - die besten, pointiertesten und krassesten Plakate.
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Tausende Klimaaktivisten der Bewegung „Fridays for Future“ haben am Donnerstag vor dem Berliner Reichstag gegen den Krieg in der Ukraine protestiert. „Wir demonstrieren in Solidarität mit den Menschen vor Ort“, sagte die Sprecherin der Bewegung, Carla Reemtsma, am Donnerstag in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd): „Das ist ein fossiler Krieg, die Antwort darauf muss der Ausstieg aus den fossilen Energien sein und der Einstieg in die Erneuerbaren.“ Das Beharren auf der Nutzung fossiler Energiequellen sei einer der Treiber dieses Krieges.
In Hamburg sind nach Angaben von Fridays for Future am Donnerstag 120.000 Menschen gegen den russischen Angriff auf die Ukraine auf die Straße gegangen. Dies habe eine eigene Zählung ergeben, sagte Sprecherin Annika Rittmann der Deutschen Presse-Agentur. Die Polizei hatte zuvor von lediglich 20.000 Teilnehmern berichtet. „Die Zahl der Polizei stimmt einfach nicht“, sagte Rittmann. „Jeder, der hier war, weiß, dass es mehr waren.“ Der Demonstrationszug hatte sich am Mittag auf dem Spielbudenplatz und der Reeperbahn formiert und war dann durch die Innenstadt und wieder zurück nach St. Pauli gezogen.
„Fridays for Future“ hatte Kundgebungen in zahlreichen deutschen Städten organisiert. „Wir sind solidarisch mit der Ukraine, mit den Menschen, deren Heimat zum Schlachtfeld für einen ungleichen Kampf geworden ist“, hieß es in dem Aufruf für weltweite Demonstrationen.
Aufgerufen zu den Protesten hatte „Fridays For Future Ukraine“. Die jungen Umweltaktivisten forderten ihre Mitstreiter weltweit dafür auf, für den Ende der Invasion Putins in ihrem Heimatland auf die Straße zu gehen.
Mehr dazu erfährst Du in diesem Tweet und dem dazugehörigen Thread:
Polizeiangaben zufolge beteiligten sich 5000 Menschen an der Demonstration in Berlin. Teilnehmer trugen Plakate und Transparente mit der Aufschrift „Stop War“ (Stoppt den Krieg) und „For Ukraine - Against Bloodshed and Invasion“ (Für die Ukraine - Gegen Blutvergießen und Invasion).
Mit Humor versuchten diese Teilnehmer der Demos, ihren politischen Forderungen Nachdruck zu verleihen.
Andere Protestteilnehmer prangerten das Verhalten einzelner Politiker an, unter anderem von Ex-Kanzler Gerhard Schröder.
Bei der Demo in Hannover geht es auch um Altkanzler Gerhard Schröder.
Nicht nur Schüler und Studenten gingen am Donnerstag auf die Straße:
„Fridays For Future“-Gruppen auf der ganzen Welt posten Bilder ihrer Protestzüge und Demonstrationen.