Wirtschaft

Gewerbegebiet Bunde-West soll weiter wachsen

Tatjana Gettkowski
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Von Tatjana Gettkowski
| 14.02.2022 09:53 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Gemeinde Bunde sorgt im Gewerbegebiet Bunde-West für Nachschub. Das Gebiet wird um 42.000 Quadratmeter erweitert. Foto: OZ-Archiv
Die Gemeinde Bunde sorgt im Gewerbegebiet Bunde-West für Nachschub. Das Gebiet wird um 42.000 Quadratmeter erweitert. Foto: OZ-Archiv
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Fast eine halbe Million Euro investiert die Gemeinde Bunde in die Erweiterung des Gewerbegebiets Bunde-West. Auf einer Fläche von 42.000 Quadratmetern sollen sich neue Betriebe ansiedeln.

Bunde - Die Gemeinde Bunde benötigt dringend Nachschub an Gewerbegrundstücken. Im Industriegebiet gibt es schon länger keine freien Flächen mehr und auch im Gewerbegebiet Bunde-West sind laut Verwaltung alle Grundstücke so gut wie verkauft. Daher plant die Gemeinde dort eine Erweiterung.

Das Gewerbegebiet mit direkter Anbindung an die Autobahn A 280 soll um 42.000 Quadratmeter erweitert werden, um weiteren Interessierten Flächen anbieten zu können. Daher will die Gemeinde jetzt in die Planung einsteigen. 450.000 Euro sind im Haushaltsplan für die Erschließung der Erweiterungsfläche im Gewerbegebiet veranschlagt, teilte Kämmerer Hans Joachim Schlötel in der Sitzung des Finanzausschusses am Donnerstagabend mit.

Nachfrage nach Gewerbeflächen

„Die Nachfrage nach weiteren Gewerbeflächen ist da“, sagt Bürgermeister Uwe Sap (SPD). Auf der vorhandenen Fläche seien alle Grundstücke so gut wie verkauft. „Zwei sind reserviert. Vollzogen ist der Verkauf noch nicht.“ Bei den Interessenten handele es sich um ein neues Unternehmen und eines, das sich die Fläche als Reserve für eine Betriebserweiterung sichern wolle.

Für die Gemeinde sind neue Industrie-, Gewerbe- und Handwerksbetriebe ein wichtiger Wirtschaftsfaktor. Die Höhe der Gewerbesteuereinnahmen trägt entscheidend zur Finanzkraft der Kommunen bei. Im Haushalt 2022 kalkuliert Bunde mit Einnahmen in Höhe von 4,5 Millionen Euro. „Tatsächlich angeordnet sind 4,66 Millionen Euro“, erläuterte der Kämmerer. Die Reserve sei für eventuelle Gewerbesteuer-Vorauszahlungsanpassungen oder -rückzahlungen vorgesehen. Für viele Kommunen sind die Gewerbesteuereinnahmen zu Zeiten der Pandemie eine große Unbekannte. „Geprägt sind die Gewerbesteuervorauszahlungen im Gemeindegebiet in großem Umfang von den Verdichterstationen und der Windkraft“, so Schlötel. Zumindest diese beiden Sparten würden von der Pandemie nicht beeinflusst.

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