Peking

Grafik: Um diese Sportarten drehen sich die Winterspiele in Peking

Fiona Lechner, AFP User
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Von Fiona Lechner, AFP User
| 11.02.2022 17:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Bei den Olympischen Winterspielen treten Spitzensportler in vielen verschiedenen Wintersportarten gegeneinander an. Foto: dpa/Daniel Karmann
Bei den Olympischen Winterspielen treten Spitzensportler in vielen verschiedenen Wintersportarten gegeneinander an. Foto: dpa/Daniel Karmann
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Die Sportarten bei den Olympischen Spielen ändern sich immer wieder. Mal kommen neue Disziplinen hinzu, mal werden andere abgeschafft. Welche Wettbewerbe dieses Jahr stattfinden und wie sowas eigentlich entschieden wird.

Noch bis zum 20. Februar finden die Olympischen Winterspiele in Peking, China, statt. Im Vordergrund steht selbstverständlich der Sport. Aber die Wettspiele in China sind auch von politischen Unstimmigkeiten, Protesten und der Corona-Pandemie geprägt. Dies beeinflusst beispielsweise auch die Berichterstattung und teilweise die sportlichen Leistungen der Wettkämpfer. Diese werden in verschiedenen Disziplinen zur Schau gestellt. Aber in welchen Sportarten treten die Hochleistungssportler eigentlich gegeneinander an? Und welche Faktoren entscheiden darüber?

Die folgende Grafik veranschaulicht, welche Sportarten bei den Olympischen Winterspielen in Peking 2022 auf dem Programm stehen. Zudem erfahren Sie mehr zu den einzelnen Disziplinen, worauf es hierbei ankommt, welche Ausrüstung benötigt wird und wann die Wettkämpfe jeweils stattfinden:

Nicht alle olympischen Winter- und Sommerspiele laufen nach dem gleichen Schema ab. In welchen Disziplinen die sportlichen Vertreter der Länder sich messen, wird vom Internationalen Olympischen Komitee (IOC) festgelegt. Dieses entscheidet jede Saison aufs Neue, welche Sportarten jeweils auf dem Programm stehen sollen. Bis zu 115 reguläre Mitglieder organisieren, planen und betreuen die jeweiligen olympischen Spiele.

Schon gewusst? Zurzeit hat ein Deutscher die Präsidentschaft des Komitees inne: Der Sportfunktionär Thomas Bach gewann 1976 selbst beim Fechten die Olympischen Spiele. Seit 2013 sitzt er der Vereinigung offiziell vor.

Damit eine Sportart olympisch wird, muss diese einige Kriterien erfüllen. Ein einheitlicher Faktorenkatalog hilft dem IOC dabei, über olympische Disziplinen zu entscheiden. So kann der Fokus ganz auf objektive Eigenschaften der Sportarten gelenkt werden und wird nicht etwa durch subjektive Empfindungen der Mitglieder beeinflusst.

Beispielsweise muss eine olympische Sportart international verbreitet sein. Die Richtlinien hierfür sind im Männersport, dass dieser in mindestens 75 Ländern auf vier Kontinenten verbreitet sein muss. Für den Frauensport gilt dies für mindestens 40 Länder auf drei verschiedenen Kontinenten. Darüber hinaus müssen olympische Disziplinen stets von einem Verband organisiert werden, den das IOC offiziell anerkennt.

Auch auf einen mechanischen Antrieb darf eine Sportart der olympischen Spiele nicht angewiesen sein. Es muss hier stets auf die Leistung des Sportlers ankommen. Aus diesem Grund sieht man auch keine Formel-1-Fahrer über den Bildschirm flitzen. Nicht zuletzt müssen Sportarten, die ins Register aufgenommen werden sollen, sich den jeweils geltenden Anti-Doping-Richtlinien unterwerfen.

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