Blaulicht
Erneut Versammlungen gegen Corona-Maßnahmen
In den Städten der Landkreise Aurich und Wittmund gingen am Montag wieder Gegner der Corona-Maßnahmen auf die Straße. Bis auf vereinzelte Maskenpflicht-Verstöße gab es aber keine Zwischenfälle.
Aurich/Wittmund - In den Landkreisen Aurich und Wittmund gab es am vergangenen Montag wieder mehrere Protestkundgebungen von Gegnern der aktuellen Corona-Maßnahmen. Das teilte die Polizeiinspektion Aurich-Wittmund auf Anfrage dieser Zeitung mit. Alle Veranstaltungen blieben friedlich, lediglich einige Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen Verstoßes gegen die Maskenpflicht mussten eingeleitet werden.
Das größte Aufkommen hatte eine nicht angemeldete Protestveranstaltung in Aurich, zu der sich laut Polizeisprecherin Wiebke Baden rund 140 Teilnehmer getroffen hatten. Gegen drei Teilnehmer ohne Mund-Nasen-Schutz wurden Verfahren eingeleitet. Eine Gegenveranstaltung gab es nicht.
90 Teilnehmer in Norden, 15 in Wiesmoor
In Norden trafen sich rund 90 Teilnehmer zu einer Protestkundgebung und einer Mahnwache. Beide Veranstaltungen waren angemeldet, ebenso eine Gegendemonstration, zu der sich sieben Teilnehmer einfanden. Auch in Norden bekamen drei Maßnahmengegner eine Anzeige, weil sie keine Masken trugen, sonst blieben die Veranstaltungen friedlich.
In Wiesmoor trafen sich 15 Teilnehmer zu einer von ihnen als „Spaziergang“ bezeichneten, unangemeldeten Veranstaltung. „Die Teilnehmer liefen in Zweier- und Dreiergruppen, sodass sie keine geschlossene Gruppe bildeten und keine Verstöße gegen die Maskenpflicht zu ahnden waren“, erklärte Baden. Da die Spaziergänger immer beieinander blieben, seien sie für die Polizei aber als grundsätzlich zusammengehörige Gruppe erkennbar gewesen. In ebenso lockerer Formation spazierten sechs Teilnehmer in Esens friedlich durch die Innenstadt.