KFW-Förderung

Wenn die Politik Klimaschutz will, braucht es neue Förderprogramme

Nina Kallmeier
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Ein Kommentar von Nina Kallmeier
| 30.01.2022 16:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Mit ihrer Entscheidung, KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude frühzeitig einzustellen, hat die Politik Vertrauen verspielt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Mit ihrer Entscheidung, KfW-Förderung für energieeffiziente Gebäude frühzeitig einzustellen, hat die Politik Vertrauen verspielt. Foto: Sebastian Gollnow/dpa
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Ohne Vorwarnung hat das Wirtschaftsministerium die Förderung für energieeffiziente Gebäude eingestellt. Warum es dringend nötig ist, auf die Kritik zu reagieren und neue Förderungen zu ermöglichen.

Gibt es doch noch Hoffnung für enttäuschte Bauherren und Haussanierer? Die Signale sind da. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat zumindest noch 1,8 Milliarden Euro für Anträge zur Förderung energieeffizienter Gebäude zur Verfügung. Und jetzt kündigt auch Finanzminister Christian Lindner Hilfen an. Das wird auch höchste Zeit. Tausenden private Hausbauer sind zurecht wütend auf die Politik, die die Förderprogramme von heute auf morgen frühzeitig eingestampft oder zumindest auf Eis gelegt hat. Mit der Entscheidung, die Förderung vor Ende der Antragsfrist zu beenden, hat Robert Habeck das Wort der alten Regierung gebrochen und Vertrauen in der Gesellschaft verspielt. Und für viele Immobilienbesitzer und solche, die es noch werden wollen, stellt sich die Frage: Kann und will ich das Projekt unter den Voraussetzungen noch umsetzen? Denn in ihrer Finanzierung waren die Fördergelder ja eingeplant. Dabei ist die Politik darauf angewiesen, dass der Privatmann investiert, wenn Klimaziele langfristig erreicht werden wollen. Schließlich sind dem Umweltbundesamt zufolge Immobilien für 30 Prozent der CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich. Deshalb sollte nicht zu viel Zeit verstreichen, bis neue Förderprogramme für energetische Sanierungen und energieeffiziente Neubauten aufgelegt werden.

Die Autorin erreichen Sie unter mantel@zgo.de

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