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WhatsApp-Neuerungen 2022: Diese Änderung wird die Nutzer richtig ärgern

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 14.01.2022 14:06 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
WhatsApp hat für das Jahr 2022 einige Neuerungen geplant. Foto: imago images/imagebroker
WhatsApp hat für das Jahr 2022 einige Neuerungen geplant. Foto: imago images/imagebroker
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WhatsApp hat für dieses Jahr einige Neuerungen angekündigt. Die Nutzung des Messenger-Dienstes soll vor allem angenehmer und schneller werden. Eine Änderung dürfte den Usern allerdings weniger gefallen.

WhatsApp ist weiterhin die beliebteste Social-Media-Plattform in Deutschland. Nach Angaben des „Digital 2021 Germany Report“ nutzten insgesamt 79,6 Prozent der deutschen Bevölkerung im vergangenen Jahr den Messenger-Dienst. Das entspricht rund 66 Millionen Menschen. Für dieses Jahr plant das Unternehmen „Meta“, zu dem neben Facebook und Instagram auch WhatsApp gehört, einige Neuerungen für sein Flaggschiff.

Bessere Bildqualität

Wer schöne Urlaubsbilder über WhatsApp verschickt, ist meistens enttäuscht, in welcher Qualität diese beim Empfänger ankommen. Denn beim Verschicken werden die Bilder verkleinert, wodurch sich die Auflösung des Originalfotos verschlechtert. Das soll sich in diesem Jahr aber ändern. Beim Versenden der Bilder sollen die User zwischen den Modi „Automatisch“, „Beste Qualität“ oder „Datensparmodus“ wählen können.

Emoji-Reaktionen

Darauf dürften viele WhatsApp-Nutzer bereits gewartet haben. Denn was bei Facebook und Instagram schon lange dazu gehört, wird nun endlich auch beim Messenger-Dienst eingeführt. Noch in diesem Jahr sollen die User auf Nachrichten mit einem Emoji reagieren können, ohne dafür eine neue Nachricht verschicken zu müssen.

Verbesserte Sprachnachrichten

Entweder man liebt sie oder man hasst sie: Während viele User entnervt mit den Augen rollen, sobald sie eine Sprachnachricht auf ihrem Display angezeigt bekommen, schicken sich andere gesprochene Botschaften von bis zu 30 Minuten hin und her. Für diese Leute hat WhatsApp gleich zwei Neuerungen eingeplant. Zum einen wird die Abhör-Funktion verbessert. Bisher wurden die Sprachnachrichten unterbrochen, sobald die Hörer den entsprechenden Chat verlassen hatten. In der neuen Version können die Nutzer die Sprachnachrichten jedoch abhören und dabei andere Chats lesen oder Nachrichten verfassen. Allerdings endet das Abspielen der Nachricht, sobald die Nutzer WhatsApp verlassen.

Zum anderen führt WhatsApp eine Pausenfunktion für das Verfassen von Sprachnachrichten ein. Wer seine Nachricht während des Einsprechens kurz unterbrechen muss, kann künftig auf einen Pausenknopf drücken und seine Erzählungen zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen.

Profilbild bei Benachrichtigungen

Daneben hat sich WhatsApp aber auch kleinere Details überlegt. So sollen Nutzer beim Empfang einer Nachricht nicht nur den Namen des Absenders angezeigt bekommen, sondern auch dessen Profilbild.

Neue Gruppenfunktionen

Wer kennt es nicht: Egal ob Geburtstag, Hochzeit oder nur ein einfacher Spieleabend mit gemeinsamem Raclette-Essen - für jede noch so kleine Verabredung wird eine WhatsApp-Gruppe gegründet. Damit die Nutzer nicht mehr so schnell die Übersicht verlieren, sollen die Chats übersichtlicher gemacht werden. Dazu dienen sogenannte Communities, in denen Unterordner erstellt und Gruppen-Chats zusammengefasst werden können. Das lohnt sich beispielsweise für Referatsgruppen in der Uni oder für Vereine. Administratoren können diese Gruppen dann verwalten.

Zusätzlich arbeitet WhatsApp an einer Funktion, die anzeigt, wer in Gruppen welche Nachrichten gelöscht hat. Moderatoren in Gruppenchats haben dabei die Möglichkeit, auch Nachrichten von anderen Mitgliedern zu löschen, um beispielsweise größere Gruppen übersichtlicher zu machen.

Nachrichten löschen

Bislang konnten WhatsApp-Nutzer nur bis zu 68 Minuten nach dem Verschicken eine Nachricht für andere Nutzer löschen. Mit dem Update soll das zukünftig auch mehrere Monate nach dem Versenden möglich sein.

Unsichtbarer Modus

Mit der neuen WhatsApp-Version können Nutzer individuell bestimmen, welcher ihrer Kontakte sehen kann, ob sie gerade online sind oder nicht. Momentan kann entweder niemand sehen, wann eine Person zuletzt WhatsApp genutzt hat, nur die Kontakte der Person oder alle WhatsApp-Nutzer.

WhatsApp auf mehreren Geräten verwenden

WhatsApp plant darüber hinaus, dass seine Nutzer die Anwendung auf bis zu vier unterschiedlichen Geräten nutzen können, ohne sich dafür jedes Mal neu anmelden zu müssen.

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Werbung

Auf diese Neueinführung würden wohl die meisten WhatsApp-Nutzer am liebsten verzichten. Wie bereits angekündigt, soll es künftig auch Werbeanzeigen in dem Messenger-Dienst geben. Allerdings werden diese zunächst nur beim Anschauen der Statusmeldungen von Kontakten sichtbar sein.

WhatsApp hat einzelne Neuerungen bereits in sogenannten Beta-Version ausprobiert. Wann genau die einzelnen Updates offiziell eingeführt werden, ist jedoch unklar.

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