Berlin

Studie: Cannabis soll vor Corona-Infektion schützen

Katharina Preuth
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Von Katharina Preuth
| 14.01.2022 07:36 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Cannabis soll eine Corona-Infektion verhindern. Foto: dpa/TNS via ZUMA Wire
Cannabis soll eine Corona-Infektion verhindern. Foto: dpa/TNS via ZUMA Wire
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Laut einer aktuellen US-Studie sollen bestimmte Cannabis-Bestandteile verhindern, dass das Coronavirus in menschliche Zellen eindringen kann.

Forscher der Oregon State University in den USA berichten, dass sich zwei Hanfverbindungen - Cannabigerolsäure (CBGA) und Cannabidiolinsäure (CBDA) - an das Spike-Protein von Sars-CoV-2 binden. Das Spike-Protein könne sich laut den Wissenschaftlern dadurch schlechter an das Enzym ACE2 in der menschlichen Zellmembran binden. Eine Corona-Infektion soll somit unwahrscheinlicher werden. 

Ohne Cannabis-Rausch 

„Diese Cannabinoidsäuren sind in Hanf und in vielen Hanfextrakten reichlich vorhanden“, wird der leitende Forscher Richard van Breemen in einer Pressemitteilung der Universität zitiert.

Einen Cannabis-Rausch braucht es dafür aber nicht. Beide Cannabinoidsäuren seien nicht psychoaktiv. Ganz im Gegenteil seien die Säuren sehr hitzeempfindlich und dürften nicht geraucht werden.

In der Studie wurden bisher allerdings nur die Alpha- und Beta-Variante des Coronavirus untersucht.

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