Kalifornien
Warum Keanu Reeves 80 Millionen an die Leukämieforschung spendet
Keanu Reeves, vor allem bekannt aus „Matrix“, ist mit der Filmreihe zum mehrfahren Millionär geworden. Warum er nun 70 Prozent seines Geldes an die Leukämieforschung spendet.
Der Schauspieler Keanu Reeves ist vor allem aus der „Matrix“-Filmreihe bekannt. Seit nunmehr zwei Wochen flimmert der vierte Teil der Erfolgsserie „Matrix Resurrections“ über die deutschen Kino-Leinwände. Die Filme sind weltweite Kassenschlager. Nun spendete Reeves Medienberichten zufolge rund 70 Prozent seiner Einnahmen aus den ersten drei Filmen an die Leukämieforschung. Und dafür hat er ganz persönliche Gründe.
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Rund 80 Millionen gingen an die Krebsforschung
Wie viel der kanadische Filmdarsteller wirklich mit den Matrix-Filmen verdiente, ist nicht bekannt. Laut Medienberichten machen die gespendeten 80 Millionen US-Dollar allerdings etwa 70 Prozent seiner Einnahmen der Filme aus. Neben seiner üblichen Gage sicherte sich Reeves nämlich weitere Beteiligungen an den Filmeinnahmen. Von dem Geld ging nicht nur ein großer Teil an die Blutkrebs-Forschung. Auch die Crewmitglieder erhielten, laut Medienberichten, einen Anteil.
Reeves Schwester kämpfte gegen schwere Krankheit
Ein wichtiger Faktor in Reeves Leben dürfte sein Engagement für die Krebsforschung entscheidend beeinflusst haben. Seine jüngere Schwester Kim erkrankte 1991 an Leukämie. Dabei stand ihr großer Bruder ihr zehn Jahre lang zur Seite und begleitete sie durch die Krankheit, bis es ihr endlich besser ging. Dieses Schicksal soll dafür gesorgt haben, dass sich die damaligen Dreharbeiten für den ersten Matrix-Film verzögerten.
Auch durch eine private Krebsstiftung sichert Reeves der Krebsforschung und einigen Kinderkrankenhäusern Unterstützung zu. Dies hatte der Schauspieler allerdings bis 2009 geheim gehalten. Generell ist Reeves als sehr wohltätiger Mensch bekannt, der dies allerdings nicht groß in die Öffentlichkeit bringt. So unterstützte er zusätzlich vor zwei Jahren das Camp „Rainbow Gold“ für Kinder mit Krebs. Dafür hatte er ein „Zoom-Date“ mit sich selbst versteigert. Schätzungen zufolge belief sich das Endgebot auf 19.000 Dollar.